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Viele Tote und Verletzte nach Selbstmordanschlag in Kabul

·Lesedauer: 2 Min.

In der afghanischen Hauptstadt wurden Schüler Opfer eines Bombenanschlags. Mindestens 18 Menschen kamen ums Leben, weitere 20 wurden am Samstagabend verletzt.

Bei einem Selbstmordanschlag sind in der afghanischen Hauptstadt Kabul viele Schülerinnen und Schüler getötet worden. Mindestens 18 Personen seien ums Leben gekommen und 30 weitere verletzt worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Samstagabend (Ortszeit). Der Attentäter, der sich Zugang zu einem Bildungszentrum im westlichen Stadtteil Dascht-e Bartschi verschaffen wollte, wurde von Sicherheitskräften entdeckt, hieß es aus dem Innenministerium. Daraufhin habe sich der Mann in einer Gasse in die Luft gesprengt und dabei viele junge Menschen mit in den Tod gerissen.

Die militant-islamistischen Taliban dementierten umgehend, für das Bombenattentat verantwortlich zu sein. Sie verhandeln mit einer Delegation in der katarischen Hauptstadt Doha seit September über einen Friedensvertrag. Doch die Gewalt geht im Land weiter, vor allem in den Provinzen sterben bei Gefechten noch immer viele Menschen.

Bereits in der Vergangenheit gab es viele Anschläge in dem westlichen, mehrheitlich von Schiiten bewohnten Stadtteil Kabuls. Auch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat in dem Stadtteil bereits Anschläge verübt. Sunnitische Extremisten wie die Mitglieder der IS-Terrormiliz bekämpfen Schiiten als Abtrünnige.

Im März verübte der IS zwei Anschläge in Westkabul mit Dutzenden Toten, Ziel waren Schiiten sowie Anhänger der Sikh-Religion. Bei einem Anschlag auf eine Geburtsstation im Mai töteten Unbekannte viele Mütter mit ihren neugeborenen Kindern. Die USA machten den IS dafür verantwortlich.

Unterdessen wurde bekannt, dass bei einer Operation im Osten Afghanistans ein ranghohes Al-Kaida-Mitglied getötet worden ist. Abu Muhsin al-Masri sei bei der Terrorgruppe Vize-Befehlshaber für den indischen Subkontinent gewesen, teilte der afghanische Geheimdienst am Samstag via Twitter mit. Spezialeinheiten hätten ihn kürzlich bei einem Einsatz in der Provinz Ghasni getötet. Weitere Details über die Operation gab es zunächst nicht. Das US-Justizministerium hatte al-Masri 2018 auf seiner Liste der am meisten gesuchten Terroristen geführt.