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Messe Berlin: Pop und SPD gegen Teil-Privatisierung der Messe Berlin

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Berlin. Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) hat am Montag entschieden Überlegungen widersprochen, die Messe oder einen Teil des Geschäfts zu privatisieren. „Eine Privatisierung der Messe ist derzeit kein Thema“, sagte Pop der Berliner Morgenpost. Es müsste aber neue Impulse geben, wie das Messegeschäft künftig aufzustellen sei. „Das ist aber nicht Aufgabe des Senats, sondern der Messegesellschaft selbst“, sagte Pop.

Die Senatorin verwies gleichzeitig auf die millionenschwere Unterstützung, die der Senat der Messegesellschaft gewährt hatte, um die Folgen der Corona-Krise kompensieren zu können. Weitere Finanzspritzen, auch, um das Geschäft des Landesunternehmens weiterzuentwickeln, schloss sie nicht aus. „Natürlich wird man auch über neue Geschäftsmodelle von Messen sprechen müssen und darüber, welche Investitionen dazu notwendig sind“, erklärte Pop. Allerdings müssten zunächst Ideen und Konzepte erarbeitet werden. Diese lägen ihr bislang noch nicht vor, sagte sie.

SPD: „Viele Privatisierungen sind schief gelaufen“

Messe-Chef Christian Göke hatte zuvor am Sonntag in einem Morgenpost-Interview erklärt, dass ein ein „hoher zweistelliger Millionenbetrag notwendig“ sei, um die Messe auf das Wettbewerbsniveau anderer in dem Geschäftsfeld tätigten Unternehmen zu heben. Für das Land sei der notwendige Kapitaleinsatz schwer darstellbar, mutmaßte Göke. In dem Markt tätige Unternehmen und Investoren könnten das Geld aber zur Verfügung stellen.

Auch die SPD positionierte sich am Montag gegen ein...

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