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WLAN-Verstärker: Nur zwei sind gut

Sandra Alter
Freiberufliche Journalistin
(Bild: gettyimages)

Wenn das WLAN zu Hause schwächelt muss Verstärkung her. Verbraucher haben zwischen drei Techniken die Wahl: Repeater, Mesh-Systeme und Powerline-Adapter mit WLAN. Stiftung Warentest hat zwölf Produkte auf ihre Leistungen überprüft. Nur zwei schnitten mit dem Qualitätsurteil „Gut“ ab.

Wenn das WLAN zu Hause nicht ausreicht, kommt schnell Frust auf. Videos aus dem Internet geraten zu einer nervigen Ruckelpartie oder Funklöcher machen eine Verbindung in manchen Zimmern ganz unmöglich.

Optimieren lässt sich der Empfang mit zusätzlicher Technik. Drei unterschiedliche Systeme sind derzeit am Markt erhältlich: 1. Repeater – sie verstärken per Funk die Signale des bereits vorhandenen Routers, 2. Mesh-Systeme – arbeiten ebenfalls über Funk, sie ersetzen das bereits bestehende Funknetz durch ein neues, intelligenter aufgebautes WLAN, 3. Powerline-Adapter – sie nutzen die Stromleitungen im Haus zur Datenübertragung.

Jeweils vier Geräte jeder Produktgruppe hat Stiftung Warentest überprüft. Die Systeme wurden nicht nur daraufhin getestet, wie gut sie in punkto Datenübertragung funktionieren, sondern unter anderem auch darauf, ob die Handhabung einfach ist, sie Schutz vor unbefugter Nutzung bieten und ob sie Daten zum Anbieter senden.

Testsieger sind die günstigsten Systeme

Das Qualitätsurteil „Gut“ vergaben die Experten nur an zwei Repeater, die zudem auch die günstigsten Lösungen unter allen getesteten Produkten sind. Am besten schnitt im Test der FritzWLAN-Repeater 1750E von AVM (67 Euro) ab. Er erreichte die Gesamtnote 2,2 und lässt sich zudem „sehr gut“ handhaben. Punkten konnte der Fritz-Repeater zudem, weil er recht wenig Strom verbraucht. Platz 2 geht an den AC2600 WiFi RE von TP-Link (123 Euro, Note: 2,5). Das Gerät schnitt bei der Überprüfung auf die Datenübertragung sogar noch eine Zehntelnote besser ab als der Testsieger, ist aber komplizierter zu bedienen.

Router ist oft entscheidend

Grundsätzlich rät Stiftung Warentest auch den vorhandenen Router zu überprüfen. Sei der zu alt, lohne es sich, das Gerät durch ein neueres mit aktueller Betriebssoftware zu ersetzen. Denn der Router sendet die Daten an die Zusatzgeräte.

Ausnahme sind die sogenannten Mesh-Systeme. „Sie bauen ihr eigenes Funknetz auf. Die WLAN-Funktion des Routers wird dann nicht mehr gebraucht“, so die Experten. Allerdings schnitten alle vier Mesh-Systeme im aktuellen Test nur mit „Befriedigend“ ab. Mit mehr als einer halben Note Vorsprung in der Gesamtwertung (2,6) platzierte sich Googles WiFi vor den anderen Dreien. In punkto Datenübertragung schnitt Orbi AC2200 von Netgear mit der Note 2,2 am besten ab, schaffte aber in der Gesamtwertung nur eine 3,4. Die Technik habe jedoch insgesamt kaum Vorteile unter Beweis gestellt, zudem sei sie deutlich teurer und verbrauche mehr Strom.

Für sehr dicke Wände, Betondecken und größere Distanzen empfehlen die Verbraucherschützer die Powerline-Adapter. Am besten in dieser Produktgruppe schnitt das AVM FritzPowerline 1260E WLAN Set ab (Note: 3,0). Es ist zudem das günstigste geprüfte Powerline-Set im Test.

Den vollständigen Bericht von Stiftung Warentest zum Thema „WLAN Verstärkung“ finden Sie hier (kostenpflichtig).

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