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360-Grad-Kameras im Test

·Freiberufliche Journalistin
(Bild: gettyimages)
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Videos aus allen Richtungen und beeindruckende Panoramaaufnahmen. Mit einer 360-Grad-Kamera bleibt der nächste Urlaub garantiert noch besser in Erinnerung. Stiftung Warentest hat neun Modelle auf den Prüfstand geschickt. Eine setzt Maßstäbe, gute Rundum-Bilder gibt’s schon ab 200 Euro.

Einmal im Kreis drehen, bitte! 360-Grad-Kameras liefern Bilder, die genau diese Sichtweise einmal abbilden. Der rechte Bildrand verbindet sich quasi mit dem linken. Das sorgt für faszinierende Effekte.

„Die 360-Grad-Kamera filmt und fotografiert mit zwei gegenüberliegenden Objektiven. Beide fangen extrem weitwinkelige Bilder ein. Der Blickwinkel ähnelt Fischaugen mit 180 bis 235 Grad. Software vereint beide Bilder zu einem 360-Grad-Panorama“, erklärt Stiftung Warentest zur Technik der Kameras.

Für das Verbrauchermagazin test haben die Experten neun aktuelle Modelle ins Prüflabor geschickt. Preislich lagen die zwischen 111 Euro und 785 Euro.

Die mit 111 Euro günstigste Easypix GoXtreme Live 360° lag im Test leider weit abgeschlagen auf dem letzten Platz und schaffte bei der Gesamtwertung nur ein „Ausreichend“ (Note 4,2).

Nur eine schafft „Gut“

Die beste Kamera ist die GoPro Fusion. Sie schaffte als einzige im Test die Gesamtwertung „Gut“, alle anderen Modelle schnitten mit der Wertung „Befriedigend“ ab. Die GoPro Fusion begeisterte die Prüfer mit ihrer ausgefeilten Technik. Dank bester Bildstabilisierung mit Sensoren für Ausrichtung und Beschleunigung, liefert sie „gute“ 360-Grad-Videos, außerdem ist sie mit einer Software für den PC ausgestattet, die sogar den Horizont gerade ziehen kann, heißt es im Testbericht. Leider hat die einzige „Gute“ auch einen stolzen Preis. Mit 760 Euro ist sie das zweitteuerste Modell im Test.

Aber es geht auch günstiger. Die Samsung Gear 360 (2017), die durchschnittlich für 189 Euro zu haben ist, schaffte es im Test auf Platz 3. Ihr bescheinigten die Prüfer „gute“ (Note 2,0) Panoramafotos. Bei der Videoprüfung schnitt sie mit einer glatten 3,0 ab. Knapp dahinter landete auf Platz 4 die Insta360 One für iPhone (315 Euro). Sie erzielte bei den Prüfungen auf Fotos (Note 1,9) und Videos (Note 2,5) sogar noch bessere Noten als die Samsung, zeigte sich aber bei der Handhabung schwierig und ist mit schlechterer Software ausgestattet, als die Drittplatzierte.

Neben der GoPro Fusion und der Insta360 liefert auch die Garmin Virb 360 nach Ansicht der Experten „brauchbare Videos“ (Note 2,7). Sie landete mit nur einer Zehntelnote Vorsprung bei der Gesamtwertung (2,7) vor der günstigen Samsung auf dem zweiten Platz, ist aber mit einem Preis von 785 Euro fast vier Mal so teuer.

Den vollständigen Bericht von Stiftung Warentest zum Thema 360-Grad-Kameras finden Sie hier (kostenpflichtig).

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