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Ausflugs-Tipp: Entdeckungen rechts und links des Kaiserstegs

·Lesedauer: 1 Min.

Der Spaziergang beginnt unweit des S-Bahnhofs Schöneweide. Schnell weg vom lauten Adlergestell und hinein in die Britzer Straße in den Kiez von Nieder­schöneweide, vorbei an der architektonisch strengen Friedenskirche Niederschöneweide. Kurz darauf erreicht man das „Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit“. Auf dem Berliner Stadtgebiet befanden sich zur Zeit des Nationalsozialismus etwa 3000 Lager für Zwangsarbeiter. Das an der Britzer Straße ist das einzige, das fast vollständig erhalten ist. In sechs der 1943 gebauten Baracken ist das Doku­mentationszentrum untergebracht; seit 2006 kann man sich dort umfassend zum Thema Zwangsarbeit informieren (derzeit geschlossen).

Es geht entlang der Britzer Straße über die Schnellerstraße. Nach etwa hundert Metern erreicht man das Ufer der Spree, wo es nach links geht. In einer kleinen Grünanlage befinden sich ein Spiel- und ein Bolzplatz, davor befindet sich die Fußgänger- und Radfahrerbrücke mit dem illustren Namen Kaisersteg. Bevor es über diese geht, lockt links am Beginn der Hasselwerder Straße das Café „Schmackofatz“ mit Softeis und Imbiss zur Einkehr.

Der ursprüngliche Kaisersteg wurde von den Nazis gesprengt

Auf der Brücke hat man eine herrliche Sicht auf die Spree. Der Steg ist ein Nachbau aus dem Jahr 2007. Die ursprüngliche ­Brücke wurde 1898 erbaut – aus dieser Zeit stammt auch der Name – und gegen Ende des Zweiten Weltkriegs von ­SS-Einheiten gesprengt. Auf der anderen Uferseite in Oberschöneweide empfängt ein großer Platz mit vie...

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