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Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA weiter angestiegen

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BALTIMORE (dpa-AFX) - Die Zahl der an einem Tag erfassten Corona-Neuinfektionen ist in den USA weiter angestiegen. Die Behörden meldeten für Freitag 194 608 neue Fälle, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Samstagmorgen (MESZ) hervorging. Die ungewöhnliche hohe Zahl war aber wohl damit begründet, dass der von der gegenwärtigen Corona-Welle besonders betroffene Bundesstaat Florida Neuinfektionen nur noch ein mal pro Woche meldet. Der Staat meldete am Freitag 110 477 Neuinfektionen - rund 50 Prozent mehr als in der Vorwoche.

Im Durchschnitt der vergangenen Woche infizierten sich der Gesundheitsbehörde CDC zufolge zuletzt landesweit pro Tag fast 70 000 Menschen mit dem Coronavirus. Eine Woche vorher waren es noch knapp 50 000 gewesen. Der allergrößte Teil der erfassten Infektionen im Land ist dem CDC zufolge inzwischen auf die besonders ansteckende Delta-Variante des Virus zurückzuführen. Diese ist nach CDC-Einschätzung so ansteckend wie Windpocken.

Bislang haben in den USA 57,2 Prozent der Menschen mindestens eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten, 49,4 Prozent sind vollständig geimpft. Die Impfkampagne ist zuletzt in Stocken geraten.

In dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang gut 34,9 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, mehr als 613 000 Menschen starben. In absoluten Zahlen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt. Umgerechnet auf die Bevölkerung rangieren die USA derzeit mit 186,49 Toten pro 100 000 Einwohner laut JHU auf Rang 22 weltweit.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder der CDC. In manchen Fällen werden die Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten - nachträglich aktualisiert.

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