Werbung
Deutsche Märkte schließen in 5 Stunden 12 Minuten
  • DAX

    18.475,20
    +1,91 (+0,01%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.967,78
    +4,58 (+0,09%)
     
  • Dow Jones 30

    38.441,54
    -411,32 (-1,06%)
     
  • Gold

    2.353,70
    -10,40 (-0,44%)
     
  • EUR/USD

    1,0813
    +0,0006 (+0,05%)
     
  • Bitcoin EUR

    62.532,86
    -307,29 (-0,49%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.450,85
    -5,02 (-0,34%)
     
  • Öl (Brent)

    78,93
    -0,30 (-0,38%)
     
  • MDAX

    26.742,09
    +152,94 (+0,58%)
     
  • TecDAX

    3.357,34
    -5,06 (-0,15%)
     
  • SDAX

    14.987,77
    +101,85 (+0,68%)
     
  • Nikkei 225

    38.054,13
    -502,74 (-1,30%)
     
  • FTSE 100

    8.207,91
    +24,84 (+0,30%)
     
  • CAC 40

    7.951,44
    +16,41 (+0,21%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.920,58
    -99,30 (-0,58%)
     

Porsche startet mit Umsatz- und Gewinnrückgang ins Jahr

STUTTGART (dpa-AFX) -Der Sport- und Geländewagenbauer Porsche DE000PAG9113 ist wegen der Erneuerung mehrerer Modelle deutlich schwächer ins neue Jahr gestartet. Der Umsatz von Januar bis März schrumpfte im Jahresvergleich um mehr als ein Zehntel auf 9,01 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Stuttgart mitteilte. Das operative Konzernergebnis lag mit 1,28 Milliarden Euro rund 30 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Porsche-Chef Oliver Blume hatte bereits im März die Erwartungen gedämpft und von einem Übergangsjahr gesprochen. 2024 erneuern die Zuffenhausener vier ihrer sechs Modellreihen. Blume zufolge ist das die größte Modelloffensive in der Unternehmensgeschichte. Auf den Markt kommen neue Versionen des Panameras und des Elektrosportwagens Taycan sowie der vollelektrische Kompakt-SUV Macan. Der Klassiker 911 wird im Frühsommer aufgefrischt. Bereits Ende 2023 startete der neue Cayenne, das meistverkaufte Porsche-Modell.

Die Erneuerung der Modellpalette hat demzufolge für einen starken Anstieg der Kosten für Forschung und Entwicklung sowie Marketing gesorgt. Der Prozess sei mit hohem Aufwand verbunden, wird Porsche-Finanzchef Lutz Meschke in einer Mitteilung zitiert. Investitionen und Produktanläufe von heute seien aber die Gewinne von morgen. "Im ersten Quartal haben wir kräftig Schwung geholt, um die Grundlage für zukünftige Erfolge zu schaffen."

Die Übergangszeit zwischen den Modellreihen zeigt sich auch in den Verkaufszahlen: Wie bereits bekannt, hatte der Autobauer von Januar bis März 77 640 Fahrzeuge an Kundinnen und Kunden ausgeliefert - vier Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Das Absatzminus geht aber auch auf Probleme im wichtigsten Automarkt China und in Nordamerika zurück.

An den bereits zurückhaltenden Jahreszielen hält das Management der Volkswagen-Tochter DE0007664039 fest - unter der Voraussetzung, dass sich die weltweit wirtschaftliche Lage nicht signifikant verschlechtert. 2024 rechnen die Zuffenhausener mit einem Umsatz zwischen 40 und 42 Milliarden Euro. Die operative Rendite, also der Anteil des Gewinns im Tagesgeschäft am Umsatz, soll 15 bis 17 Prozent erreichen - und damit weniger als 2023. Langfristig strebt Porsche einen Wert von mehr als 20 Prozent an. Im ersten Quartal betrug die Rendite 14,2 Prozent.