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Nach Wüstefeld-Aus: Jansen wehrt sich gegen die Medien

Nach Wüstefeld-Aus: Jansen wehrt sich gegen die Medien
Nach Wüstefeld-Aus: Jansen wehrt sich gegen die Medien

HSV-Präsident und Aufsichtsratschef Marcell Jansen hat sich nach dem Rücktritt von Finanzvorstand und Interimsboss Thomas Wüstefeld gegen die kritische Haltung von Medien und Öffentlichkeit gewehrt. „Wir haben einen Kader zusammengehalten, der noch verstärkt wurde, wir haben in der Pandemie Schulden getilgt, haben viele Antworten auf Fragen gefunden - es wird gerade vergessen, was gut läuft“, sagte Jansen am Donnerstag.

Wüstefeld, dessen Integrität zuletzt in Zweifel gezogen worden war, hatte sich am Mittwoch von seinen Aufgaben zurückgezogen. "Sein Hauptgrund war sicherlich der Schutz seiner familiären Privatsphäre. Vor allem aber auch Ruhe für den Verein, daher ist es in dem Sinne wohl die beste Entscheidung für den HSV", sagte Jansen.

Beim Zweitliga-Tabellenführer könnte nun Investor Klaus-Michael Kühne wieder ins Spiel kommen. „Wir freuen uns auf weitere Gespräche mit ihm, die im Sinne der Raute sind“, sagte Jansen. Sportvorstand Jonas Boldt, der zunächst als alleiniger Chef fungiert, hatte sich zuletzt offen für eine 120-Millionen-Offerte des bei den Fans umstrittenen Kühne gezeigt.

Der Logistikunternehmer hatte dem klammen HSV eine weitere, dringend benötigte Finanzspritze in Aussicht gestellt, knüpft sein Angebot aber an Bedingungen - unter anderem mehr Anteile und Mitspracherecht.