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ROUNDUP/Kreise: Bund bereitet Angebot für MV Werft in Rostock vor

BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung will den Standort Rostock der insolventen MV Werften als Reparaturbetrieb für die Marine kaufen. Ein Angebot solle am Freitag abgegeben werden, erklärte das Verteidigungsministerium am Montag Fachpolitikern in Bundestag. Im Verteidigungsministerium liefen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur weitreichende Planungen für ein Angebot zur Übernahme der Werft an der Ostsee, um dort künftig in Eigenregie die Instandsetzung von Marineschiffen sicherzustellen.

Demnach sehen die noch nicht abgeschlossenen Planungen vor, dass die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) die Infrastruktur der Werft übernehmen könnte. Der Kauf würde bedeuten, dass die Werft dann unter dem Dach des sogenannten Marinearsenals betrieben würde. In welcher Form die Werftarbeiter in den öffentlichen Dienst wechseln können, ist Gegenstand von Beratungen. Genannt wird eine Zahl von etwa 400 bis 500 Beschäftigten. Teilweise werden geringere Gehälter gezahlt, jedoch ist gilt die Sicherheit der Arbeitsplätze dann als hoch.

Derzeit laufen auf verschiedenen Ebenen Anstrengungen, um die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr zu erhöhen. Der Bundestag hatte ein 100-Milliarden-Paket für die Bundeswehr beschlossen. Teils fehlt es aber an verlässlichen Kapazitäten, um eine zügige Wartung und Instandsetzung militärischen Materials zu organisieren.

Für den Werft-Standort Rostock-Warnemünde gibt es mehrere Interessenten. Für die MV Werften mit ihren einst 3000 Schiffbauern an drei Standorten war nach einer langen Hängepartie im Januar Insolvenz angemeldet worden. Der U-Boot-Bauer Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) Kiel hat bereits die Werft in Wismar gekauft. Das Werftgelände in Stralsund war im Januar von der Stadt übernommen worden, um dort einen maritimen Gewerbepark zu entwickeln.

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