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Knickt Biontech vor China ein? Taiwans Präsidentin erhebt Vorwürfe

·Lesedauer: 1 Min.

Laut der taiwanischen Präsidentin Tsai Ing-wen soll es eine Einigung zwischen dem Pharmaunternehmen Biontech und dem Inselstaat Taiwan über eine Impfstofflieferung gegeben haben. Doch zu einer Vertragsunterzeichnung wird es wohl vorerst nicht kommen. Angeblich soll China diese Abmachung verhindert haben, wie die „Wirtschaftswoche“ berichtet.

China hatte Taiwan ein Angebot über eine Impfstoffversorgung gemacht, dass der Inselstaat jedoch ablehnte. Die Präsidentin des Inselstaats will die Qualitätskontrolle sichern, indem der Impfstoff direkt über den Impfstoffhersteller geliefert wird. Daher ging dem Gesundheitsminister Taiwans, Chen Shih-chung, zufolge bereits im Januar ein Vertrag mit Pressetext an Biontech.

Zu einem Vertragsabschluss kam es nicht, da der deutsche Pharmahersteller forderte, dass Taiwan die darin formulierte Selbstbezeichnung als Land streiche. Hinsichtlich dieser Forderung ist eine Intervention seitens der chinesischen Regierung denkbar, denn China sieht in dem Inselstaat kein eigenes Territorium. Außerdem führt Biontech eine Partnerschaft mit dem chinesischen Fosun-Konzern, der exklusive Vermarktungsrechte für Festlandchina, Hongkong, Macau und Taiwan von Biontech erworben hat.

Ein derartiges Eingreifen Chinas in Vertragsprozesse ist kein Einzelfall. Aus Scheu vor Konflikten mit dem politischen Machtzentrum Chinas haben neben dem deutschen Pharmahersteller auch andere Unternehmen bereits eine defensive Strategie eingenommen, darunter auch Tesla, Lufthansa und Audi. Jedes dieser Unternehmen ist stark von der chinesischen Wirtschaft abhängig.

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