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Die Aktie von Trumps Medienfirma stieg um 92 Prozent, nachdem das Unternehmen Shortsellern den Kampf angesagt hatte

Der ehemalige Präsident Donald Trump. - Copyright: Scott Olson/Getty Images
Der ehemalige Präsident Donald Trump. - Copyright: Scott Olson/Getty Images

Die Trump Media and Technology Group hat ihre Kampagne gegen Leerverkäufer verschärft und scheint damit ihren Aktienkurs anzukurbeln. Das löst im Grunde einen Short Squeeze aus. Die Muttergesellschaft von Donald Trumps Truth Social veröffentlichte am vergangenen Montag eine Pressemitteilung. In der erklärte sie ihren Kleinanlegern, wie sie Aktien von Leerverkäufern zurückfordern können. „TMTG möchte klarstellen, dass die Aktionäre die Möglichkeit haben, ihren Makler zu bitten, ihre Aktien zurückzurufen, wenn diese derzeit von Maklerfirmen ausgeliehen sind, um Leerverkäufe zu erleichtern“, so das Unternehmen in der Mitteilung.

Das Unternehmen erklärte, dass Aktionäre nach dem Rückruf ihrer Aktien verschiedene Möglichkeiten haben. Die gilt vor allem für langfristig orientierte Aktionäre, die an die Zukunft des Unternehmens glauben. Zum einen können die Anleger ihre DJT-Aktien in einem Bargeldkonto halten. Zum anderen bestehe die Möglichkeit, aus allen Wertpapierleihprogrammen auszusteigen. Des Weiteren könne man die Aktien in ein „Direct Registrierungskonto“ bei der Transferstelle des Unternehmens übertragen. Die Aktien von Trump Media stiegen daraufhin am Montag nach der Pressemitteilung. Die Aktien haben sich um 12 Prozent erhöht und legten am Dienstag um weitere neun Prozent zu.

Trumps Firma kämpft gegen Leerverkäufe

Seit das Unternehmen auf seiner Website Möglichkeiten aufgezeigt hat, wie Privatanleger Druck auf Leerverkäufer ausüben können, ist der Aktienkurs um 92 Prozent gestiegen. Dies zeigt, wie sehr die Investoren auf solche Informationen reagieren können. Es scheint, dass diese Maßnahme dazu beigetragen hat, den Einfluss der Leerverkäufer auf die Aktie zu reduzieren.

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Wenn Kleinanleger ihre Makler darum bitten, ihre Aktien nicht an Leerverkäufer zu verleihen, würde das den Zinssatz erhöhen, den Leerverkäufer zahlen müssen, um die Aktien zu leihen. Dadurch könnten Leerverkäufer höhere Kosten haben, da weniger Aktien verfügbar wären, um Wetten gegen das Unternehmen abzuschließen. Diese Maßnahme könnte den Einfluss der Leerverkäufer auf die Aktie verringern und den Aktienkurs möglicherweise erhöhen. Das könnte die Leerverkäufer in Bedrängnis bringen, wenn die Aktie nicht schnell nach unten tendiert. Trump Media hat seit dem Börsengang im letzten Monat viele Leerverkäufer angezogen.

Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass das Unternehmen im letzten Jahr nur einen Umsatz von nur 4 Millionen US-Dollar (ca. 3,7 Millionen Euro) machte. Zugleich beliefen sich die Verluste auf eine Höhe von 58 Millionen US-Dollar (in etwa 54 Millionen Euro). Angesichts einer Bewertung von mehr als sechs Milliarden Dollar (ca. 5,6 Milliarden Euro) würden die meisten Anleger behaupten, dass die Aktie stark überbewertet ist.

Jüngsten Leerverkaufsdaten zufolge sind fast sechs Millionen Aktien von Trump Media leerverkauft. Das entspricht etwa acht Prozent des Aktienbestands des Unternehmens.

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