Werbung
Deutsche Märkte schließen in 53 Minuten
  • DAX

    18.091,04
    -40,93 (-0,23%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.893,13
    -22,34 (-0,45%)
     
  • Dow Jones 30

    38.834,86
    +56,76 (+0,15%)
     
  • Gold

    2.341,90
    -5,00 (-0,21%)
     
  • EUR/USD

    1,0750
    +0,0007 (+0,06%)
     
  • Bitcoin EUR

    60.339,62
    -336,91 (-0,56%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.380,32
    +42,56 (+3,18%)
     
  • Öl (Brent)

    81,77
    +0,20 (+0,25%)
     
  • MDAX

    25.498,47
    -91,46 (-0,36%)
     
  • TecDAX

    3.278,29
    -58,91 (-1,77%)
     
  • SDAX

    14.445,22
    -93,55 (-0,64%)
     
  • Nikkei 225

    38.570,76
    +88,65 (+0,23%)
     
  • FTSE 100

    8.200,25
    +8,96 (+0,11%)
     
  • CAC 40

    7.576,29
    -52,51 (-0,69%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.862,23
    +5,21 (+0,03%)
     

IfW-Chef: Brauchen eine Million Migranten

BERLIN (dpa-AFX) -Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Moritz Schularick, wirbt für mehr Zuwanderung als Maßnahme gegen den Fachkräftemangel. "Unser größter Wettbewerbsnachteil sind nicht Unternehmenssteuern, sondern Fachkräftemangel und Demografie. Wir brauchen eine Million Migranten", sagte Schularick der "Rheinischen Post" (Samstag).

Dafür müsse es eine entsprechende Offenheit im Land geben. "Das wäre die wichtigste Strukturreform. Das erfordert Mut zum Wandel", sagte der Ökonom. "Zudem müssten wir die frühkindliche Erziehung ausbauen, um Mütter im Arbeitsmarkt zu halten. Wenn wir beides schaffen, bin ich optimistisch für den Standort."

Aus Sicht der "Wirtschaftsweisen" Monika Schnitzer benötigt Deutschland sogar 1,5 Millionen Zuwanderer im Jahr, "wenn wir abzüglich der beträchtlichen Abwanderung jedes Jahr 400 000 neue Bürger haben und so die Zahl der Arbeitskräfte halten wollen". Es sei dringend eine Willkommenskultur nötig. "Wenn Intel US4581401001 eine Fabrik in Magdeburg baut und dafür auch ausländische Fachkräfte gewinnen will, müssen die sich dort willkommen fühlen", hatte die Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung jüngst der "Süddeutschen Zeitung" gesagt. Das neue Fachkräftegesetz gehe in die richtige Richtung.