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US-Anleihen machen etwas Boden gut nach Fed-Protokoll

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Mittwoch ihre klaren Verluste nach der Bekanntgabe des neuesten Sitzungsprotokolls der US-Notenbank Fed verringert. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) notierte zuletzt 0,38 Prozent tiefer bei 118,94 Punkten. Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen stieg im Gegenzug auf 2,88 Prozent.

Das hohe Tempo der Zinserhöhungen durch die Fed wird sich wohl auf absehbare Zeit abschwächen. "Die Teilnehmer waren der Ansicht, dass es bei einer weiteren Straffung der Geldpolitik wahrscheinlich zu einem gewissen Zeitpunkt angemessen sein wird, das Tempo der Leitzinserhöhungen zu verlangsamen", heißt es in dem Protokoll zur Sitzung des geldpolitischen Ausschusses FOMC. Dann müsse man die Auswirkung der Zinserhöhung auf die Wirtschaftstätigkeit bewerten.

Zuvor hatten wieder zunehmende Inflationssorgen für deutlich sinkende Anleihekurse gesorgt. Ausgelöst wurden die Befürchtungen von den in Großbritannien überraschend deutlich gestiegenen Verbraucherpreisen. Damit wächst der Druck auf die Bank of England, sich mit Zinserhöhungen noch stärker gegen die hohe Teuerung zu stemmen.