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"Ich schmeiß den gleich in den Pool": Billig-Anmache sorgt für Zoff bei "Paradise Hotel"

Michael Eichhammer
·Lesedauer: 4 Min.

"Kommt zu Papa!" Kaum zu glauben, dass man mit diesem Spruch landen kann. Noch unglaublicher ist eigentlich nur der erste Rauswurf bei der Paarzeremonie im "Paradise Hotel". Hat das Ränkespiel des sechsten Mannes Erfolg?

Unzählige Datingshows beweisen: Eine Urlaubspostkarten-Idylle als Kulisse, eine Siegprämie und junge liebeshungrige Menschen - mehr Zutaten braucht es nicht für ein Unterhaltungsformat. Das ist bei der RTL-Kuppelshow "Paradise Hotel" nicht anders. Wer im schicken Hotel in Mexiko eincheckt, sucht entweder die große Liebe oder das mittelgroße Geld (20.000 Euro).

Schon in der ersten Nacht haben sich Paare für eine Nacht im Doppelzimmer des titelgebenden Hotels gefunden. In der zweiten Folge plaudern sie aus dem Nachtkästchen. Luisa leidet beruflich unter der Doppelbelastung Model und Influencerin und kann einen bezahlten Urlaub in Mexiko als Burnout-Prophylaxe sicher besonders gut brauchen. Die 18-Jährige findet es "bisschen komisch", neben Koch Andi aufzuwachen, da man sich kaum kenne. Auch Friseurmeister Tuncay hat realisiert, dass da eine - Zitat: "nagelnigelneue Frau" (nämlich Chey) neben ihm lag, aber das kam ihm vor, "als wenn das üblich ist".

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Während bei den Damen Chelly und Chey nur der Vorname Verwechslungsgefahr birgt, sieht Chellys Doppelbett-Buddy Cheys Zimmergenossen auch noch zum Verwechseln ähnlich: Yücel ist Tuncays Zwillingsbruder. "Ich habe keinen Unterschied gemerkt, ob ich alleine schlafe", berichtet Tuncay. Ob Chelly das als Kompliment auffassen würde? Julia (27) dagegen bemerkt sehr deutlich, dass sie nicht allein im Zimmer ist: Der schöne Tobi (21) "braucht länger im Bad als ein Mädchen", amüsiert sich Julia. Irgendwann haben die anderen keine Lust mehr, aus Höflichkeit auf ihn zu warten, und fangen schon mal mit dem Frühstück an. Der Kamera verrät Tobi: "Ich brauche morgens schon so 'ne Stunde." Dann folgt sein Signature-Sound, mit dem er nahezu jeden Satz unterstreicht: "Höhöhö!"

"Wahrscheinlich sagt er zu jeder das Gleiche"

Als wäre es nicht schon an sich schwer genug, dass unter den fünf Damen und fünf Herren die Richtigen zueinanderfinden, sorgen die Spielregeln dafür, dass die Rechnung unmöglich aufgehen kann: Der attraktive Omar wurde als elfter Single eingeschleust und versucht, vom dritten Rad am Wagen zum Steuermann zu avancieren.

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Omars Mission in der zweiten Folge von "Paradise Hotel": mindestens eine der Ladys davon überzeugen, dass er die bessere Wahl ist als ein Rivale. Gelingt Omar dies, muss der verschmähte Nebenbuhler auschecken. Omar bedauert einerseits, dass er als letzter Mann ins Paradies berufen wurde, freut sich aber gleichzeitig darüber, dass er dank der Joker-Karte Immunität genießt. Diesen Diplomatenstatus nutzt er bei seinem Ränkespiel mit den weiblichen Gefühlen aus. Seine Taktik: Erst fragen, was die Damen von ihren bisherigen Zimmergenossen halten, dann - wenig subtil - auf die eigenen Qualitäten hinweisen: "Ich bin der Joker, ich bin hier das Besondere", erklärt er Michelle. "Ihr habt eine Chance: Kommt zu Papa, spielt die Jokerkarte." Das einzige Gefühl, was Omar zu wecken scheint, ist Eifersucht: "Ich schmeiß den gleich in den Pool", kommentiert David. Chey durchschaut Omars Taktik: "Wahrscheinlich sagt er zu jeder das Gleiche."

Auf zur "Paarungszeremonie"!

Nicht nur Omar soll für Unruhe im Paradies sorgen, sondern auch die "Büchse der Pandora". Darin befinden sich Geständnisse der Kandidaten, die ausgeplaudert werden. So kommt unter anderem raus, dass Chey in Beziehungen das Partner-Handy kontrolliert, Michelle sich die Brüste hat machen lassen, Andi 40 Kilo abgenommen hat und Tobis Ex ihm eine Schwangerschaft vorgegaukelt hat. All das wirbelt die Konstellationen nicht durcheinander. Bleibt nur Omar. Der entscheidet sich für Julia und sorgt damit dafür, dass bei der Reise nach Mexiko die Spielregeln der Reise nach Jerusalem angewandt werden: Ein Kandidat ist zu viel. Besonders große Sorgen muss sich Andi machen, denn seine Zimmergenossin Luisa ist enttäuscht, dass ihr Nachtgenosse mit Julia fremdflirtet. Warum Andi gern Julias Romeo wäre? "Sie ist ich in weiblich", findet der 26-Jährige.

Welcher Mann einer zu viel ist und aus dem Paradies vertrieben wird, entscheidet sich am Abend bei der "Paarungszeremonie", wie es Kandidatin Chey nennt. So weit geht allerdings nicht mal RTL. Gemeint ist die "Paarzeremonie". Nachdem Julia aber von Omar okkupiert wurde, hoffen sowohl Andi als auch Tobi, von Luisa gerettet zu werden. Luisa wählt den fremdflirtenden Andi und der schöne Tobi muss als erster aus dem Paradies auschecken. Tobis letzte Worte, bevor er die Überraschung erfährt? "Ich sehe Andi nicht als Konkurrenz, höhöhö."

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