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Pharmahersteller GSK will auch 2024 mehr verdienen - optimistischer für Zukunft

LONDON (dpa-AFX) -Der Pharmakonzern GSK GB00BN7SWP63 rechnet nach einem Ergebnis- und Umsatzplus im vergangenen Jahr auch für 2024 mit Zuwächsen. GSK habe 2023 hervorragende Leistungen erbracht, sagte Unternehmenschefin Emma Walmsley laut einer Mitteilung am Mittwoch. Dabei verwies sie auf den Marktstart des Impfstoffs gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV). Ab 2025 plane der Pharmakonzern mindestens zwölf weitere wichtige Produkteinführungen. Dazu zählten neue Impfstoffe und Spezialmedikamente gegen Infektionskrankheiten, HIV, Atemwegserkrankungen und Krebs.

Für das laufende Jahr rechnet GSK mit einem Umsatzanstieg von fünf bis sieben Prozent. Der bereinigte Betriebsgewinn soll um sieben bis zehn Prozent und der bereinigte Gewinn je Aktie um sechs bis neun Prozent zulegen. Sämtliche Ziele sind gerechnet zu konstanten Wechselkursen und klammern das stark rückläufige Covid-Geschäft aus. Zudem hoben die Briten ihre mittel- und längerfristigen Wachstumsziele für die Jahre bis 2026 und 2031 an.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte GSK vor allem von einem starken Impfgeschäft profitiert. Die RSV-Impfung Arexvy etwa spülte dem Konzern gut 1,2 Milliarden britische Pfund in die Kassen. Analysten hatten dagegen mit deutlich weniger gerechnet. Auch das Geschäft mit der Impfung Shingrix gegen Herpes Zoster und Gürtelrose zieht weiter stark an. Insgesamt legte der Konzernumsatz im Jahresvergleich um drei Prozent auf 30,3 Milliarden Pfund (35,5 Mrd Euro) zu. Währungsbereinigt und ohne die Covid-Einnahmen betrug das Plus 14 Prozent.

Als bereinigtes Betriebsergebnis wies GSK 2023 knapp 8,8 Milliarden Pfund aus, das waren acht beziehungsweise währungsbereinigt zwölf Prozent mehr als vor einem Jahr. Unter dem Strich entfiel auf die Anteilseigner ein Gewinn von 4,9 Milliarden Pfund. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch von der Abspaltung und dem Börsengang seines Konsumgütergeschäfts profitiert und knapp 15 Milliarden Pfund Gewinn ausgewiesen.