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Kuntz-Assistent: So lief die Sache mit Löw und Baku

·Lesedauer: 1 Min.
Kuntz-Assistent: So lief die Sache mit Löw und Baku
Kuntz-Assistent: So lief die Sache mit Löw und Baku

Ridle Baku und Antonio Di Salvo feierten als Spieler und Co-Trainer erst unlängst gemeinsam den U21-Europameistertitel.

Möglich war das nur, weil Baku nicht für den EM-Kader der A-Nationalmannschaft nominiert worden war - und das, obwohl viele damit gerechnet hatten. Immerhin hatte der 23-Jährige eine überragende Saison beim VfL Wolfsburg gespielt.

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Doch Bundestrainer Joachim Löw verzichtete auf den schnellen Rechtsverteidiger. Was sich hinter den Kulissen zutrug, verriet Di Salvo nun im SPORT1-Podcast "Meine Bayern-Woche".

"Dass Ridle nicht für den EM-Kader nominiert sein würde, wussten wir erst relativ kurzfristig", erklärte der Assistenz von Stefan Kuntz. "Dieses Jahr war alles durch Corona ein bisschen schwieriger. Das ging durch Telefonate und Videokonferenzen. Die Jahre zuvor war es tatsächlich so, dass wir uns in Frankfurt getroffen haben, mit beiden Trainerteams von der A-Nationalmannschaft und der U21."

Oliver Bierhoff habe damals auch immer im Zimmer gesessen und dann habe man sich über die Jungs unterhalten, "die sowohl für die A-Nationalmannschaft als auch für die U21 in Frage kamen".

Dieses Jahr alles anders - die Entscheidung über die Baku-Nichtnominierung fiel also am Telefon und nicht von Angesicht zu Angesicht.

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Dabei glaubte auch das U21-Trainerteam lange Zeit an Bakus Sprung in den EM-Kader, denn "die Leistungen waren gut. Wir haben bis zum Schluss gewartet und wollten Jogi und sein Trainerteam nicht unter Druck setzen."

Am Ende fiel die Entscheidung gegen den Ex-Mainzer aus; kein Grund aber, dass das auch in Zukunft so bleiben muss. Di Salvo nämlich glaubt an Bakus Nominierung.

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"Klar, ein Ridle Baku war schon oben dabei, genauso wie ein Florian Wirtz", sagte der 42-Jährige. "Ich denke, dass kein Weg an denen vorbei geht."

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