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Drittes Quartal überraschend gut: GSK hebt Jahresziele erneut an

LONDON (dpa-AFX) -Die anhaltend starke Nachfrage nach Impfstoffen und Medikamenten gibt dem britischen Pharmakonzern GSK GB0009252882 weiter Auftrieb. Das Management setzt daher die Messlatte für 2022 nochmals höher. Auch im kommenden Jahr rechnen die Briten mit einer "guten Dynamik", wie Konzernchefin Emma Walmsley laut Mitteilung am Mittwoch in London sagte.

An der Londoner Börse kletterte die GSK-Aktie am Vormittag um rund ein Prozent. Der Pharmakonzern habe die Erwartungen im vergangenen Quartal getoppt, konstatierte Analyst James Gordon von der US-Bank JPMorgan in einer ersten Reaktion. Der Experte geht davon aus, dass die Markterwartungen nun leicht steigen werden.

Im dritten Quartal setzte GSK mit gut 7,8 Milliarden britischen Pfund (knapp 9,1 Mrd Euro) 18 Prozent mehr um als noch ein Jahr zuvor. Im selben Maße stieg der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn auf 2,6 Milliarden Pfund. Währungsbereinigt war das Plus bei beiden Werten allerdings geringer.

GSK hatte vor einiger Zeit sein Konsumgütergeschäft abgespalten und dies unter dem Namen Haleon GB00BMX86B70 in der zweiten Juli-Hälfte an die Börse gebracht. Den Beitrag von Haleon herausgerechnet ging der operative Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft um 14 Prozent zurück auf 1,2 Milliarden Pfund.

GSK fokussiert sich nach der Abspaltung auf verschreibungspflichtige Medikamente und Impfstoffe. Aktuell entwickelt sich insbesondere das Geschäft mit der Gürtelrose-Impfung Shingrix sehr stark, das Vakzin brachte dem Konzern im vergangenen Quartal den Angaben zufolge einen Rekordumsatz von 760 Millionen Pfund.

Konzernweit soll der Umsatz im Gesamtjahr der neuen Prognose zufolge zu konstanten Wechselkursen um acht bis zehn Prozent zulegen. Als GSK zuletzt nach der Halbjahresbilanz die Ziele angehoben hatte, hatte das Management noch ein Plus von maximal 8 Prozent erwartet. Für den um Währungseffekte und Sonderposten bereinigten operativen Gewinn wird nunmehr ein Plus von 15 bis 17 Prozent angesteuert, statt zuvor höchstens 15.