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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 28.02.2023 - 17.00 Uhr

ROUNDUP: Stärkere Inflation in großen Eurostaaten setzt EZB unter Druck

FRANKFURT - In großen Volkswirtschaften der Eurozone ist die Inflation im Februar überraschend hoch ausgefallen, was den Kampf der Europäischen Zentralbank (EZB) gegen die starke Teuerung weiter erschwert. In Frankreich stieg die Inflationsrate im Februar überraschend auf ein Rekordhoch. Wie das Statistikamt Insee am Dienstag in Paris nach einer ersten Schätzung mitteilte, legten die nach europäischer Methode berechneten Verbraucherpreise (HVPI) im Jahresvergleich um 7,2 Prozent zu. Dies ist die höchste Jahresrate in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone seit Einführung der Gemeinschaftswährung.

USA: Verbrauchervertrauen trübt sich überraschend ein

WASHINGTON - Die Stimmung der Verbraucher in den USA hat sich im Februar überraschend eingetrübt. Das Verbrauchervertrauen fiel zum Vormonat um 3,1 Punkte auf 102,9 Punkte, wie das Marktforschungsinstitut Conference Board am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten hingegen im Schnitt mit einem Anstieg auf 108,5 Punkten gerechnet. Der Wert für den Januar wurde von 107,1 auf 106,0 Punkte nach unten revidiert.

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USA: Häuserpreise sinken leicht - FHFA

NEW YORK - In den USA sind die Hauspreise im Dezember leicht gefallen. Im Vergleich zum Vormonat sanken sie um 0,1 Prozent, wie die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Dienstag in New York mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Rückgang um 0,2 Prozent gerechnet. Bereits im November war der Indikator um 0,1 Prozent gefallen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Hauspreise im Dezember um 6,6 Prozent.

USA: Hauspreise gehen weiter zurück - Case-Shiller-Index

NEW YORK - Auf dem US-Immobilienmarkt belasten die steigenden Zinsen weiter die Preisentwicklung. In den 20 großen Metropolregionen der Vereinigten Staaten gingen die Häuserpreise im Dezember um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat zurück, wie aus dem am Dienstag in New York veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht. Damit sind die Preise bereits den sechsten Monat in Folge gefallen.

Ifo-Institut: Stimmung ostdeutscher Unternehmen steigt

DRESDEN - Die Stimmung der ostdeutschen Unternehmen hat sich im Februar deutlich verbessert. Der Geschäftsklimaindex für die regionale Wirtschaft sei im Vergleich zum Vormonat um 2,1 Punkte auf 94,7 Punkte gestiegen, teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo am Dienstag mit. Während die befragten Unternehmen ihre Lage spürbar besser einschätzten, verbesserte sich auch ihr Ausblick auf die nächsten sechs Monate deutlich.

Ampel-Fraktionen einigen sich auf schnelleren Windkraft-Ausbau

BERLIN - Die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP im Bundestag haben sich auf Details zum schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien geeinigt. "Insbesondere für die Windenergie und für den Ausbau der Stromnetze konnten wir uns auf wichtige Maßnahmen zur Beschleunigung verständigen", sagte Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Dabei werden die Belange des Artenschutzes weiter berücksichtigt."

Schweizer Wirtschaft wächst 2022 um 2,1 Prozent - Stagniert im 4. Quartal

BERN - Die Schweizer Wirtschaft hat im vierten Quartal 2022 zwar stagniert, dürfte das Gesamtjahr aber trotz der Folgen des russischen Kriegs gegen die Ukraine mit solidem Wachstum abgeschlossen haben. Das Staatssekretariat für Wirtschaft legte am Dienstag eine erste Schätzung vor. Demnach sei die Wirtschaft um 2,1 Prozent gewachsen. 2021 waren es teils wegen der Aufholeffekte nach dem ersten Corona-Jahr noch 4,2 Prozent gewesen.

GESAMT-ROUNDUP/Moskau: Kriegsziele in Ukraine haben Vorrang vor Verhandlungen

KIEW/MOSKAU - Russland hält Friedensverhandlungen mit der Ukraine derzeit für unmöglich. Deshalb habe das Erreichen der Kriegsziele "absolute Priorität", erklärte der Kreml am Dienstag. Präsident Wladimir Putin wies den russischen Geheimdienst FSB an, stärker gegen westliche Spionage und mögliche Sabotage vorzugehen. Behörden meldeten mehrere Drohnenabstürze auf russischem Gebiet. Auf dem Schlachtfeld im Osten der Ukraine setzen die russischen Angreifer die Verteidiger immer stärker militärisch unter Druck.

ROUNDUP/Bundesfinanzhof: Krypto-Gewinne sind steuerpflichtig

MÜNCHEN - Privatanleger müssen ihre Gewinne aus Geschäften mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen versteuern. Damit hat ein ungenannter Kläger vor dem Bundesfinanzhof Schiffbruch erlitten, der sich gegen die Besteuerung von 3,4 Millionen Euro Krypto-Profit gewehrt hatte. Denn auch wenn Krypto-Währungen nur im digitalen Raum existieren, sind sie doch ein Wirtschaftsgut, für das Steuern fällig sind. Das hat das höchste deutsche Finanzgericht in dem am Dienstag veröffentlichten Urteil entschieden. "Das ist die erste höchstrichterliche Entscheidung zum Thema Kryptowährungen", sagte Richter Nils Trossen bei der Jahrespressekonferenz des BFH in München.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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