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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 25.02.2021 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 4 Min.

EZB-Offizielle warnen: Ungerechtfertigte Straffung wird verhindert

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) scheint sich zunehmend Sorgen über die steigenden Kapitalmarktzinsen zu machen. Nachdem sich unlängst EZB-Präsidentin Christine Lagarde kritisch geäußert hatte, sprangen ihr am Donnerstag Chefökonom Philip Lane und Direktorin Isabel Schnabel zur Seite. Mit ihren Warnungen konnten sie am Anleihemarkt jedoch zunächst keine größere Wirkung erzielen.

Yellen an G20-Partner: Müssen in Corona-Krise 'aufs Ganze' gehen

WASHINGTON - Die neue US-Finanzministerin Janet Yellen hat ihre Kollegen der G20-Gruppe zu bedeutenden und längerfristigen fiskal- und finanzpolitischen Maßnahmen ermuntert, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie abzufedern. Vor der Online-Konferenz der Finanzminister der Gruppe der führenden Wirtschaftsnationen am Freitag erklärte Yellen: "Wenn es jemals einen Zeitpunkt gab, aufs Ganze zu gehen, dann ist dies der Moment."

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken unerwartet stark

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche kräftig gesunken. In der Woche bis zum 20. Februar wurden 730 000 Anträge gestellt, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Das sind 111 000 Anträge weniger als in der Woche zuvor.

US-Wirtschaft wächst etwas stärker als gedacht

WASHINGTON - Die Wirtschaft der USA ist im Herbst etwas stärker gewachsen als bisher bekannt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im vierten Quartal annualisiert 4,1 Prozent höher als im Vorquartal, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Eine erste Schätzung hatte einen Zuwachs um 4,0 Prozent ergeben. Da die Zahlen jeweils auf das Jahr hochgerechnet sind, ist die Korrektur gering.

ROUNDUP: Länder wollen Impfkapazitäten stark ausbauen - Hoffnung auf Lockerung

BERLIN - Mit der Ankunft von mehr Impfstoffen rechnen die Bundesländer bis Anfang April mit einem deutlichen Fortschritt bei den Impfungen gegen das Coronavirus. In mehreren Ländern könnten die Impfkapazitäten bis dahin verdoppelt werden, wie aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur hervorgeht. Mehr Impfungen können gleichbedeutend sein mit mehr Freiraum für die Bürger. Ziel müsse es sein, einen Alltag zu ermöglichen, der Sicherheit bietet, aber auch praktikabel ist, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) "Zeit Online" (Donnerstag).

Eurozone: Wirtschaftsstimmung hellt sich überraschend deutlich auf

BRÜSSEL - Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Februar überraschend deutlich aufgehellt. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) stieg um 1,9 Punkte auf 93,4 Punkte, wie die Europäische Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Anstieg auf 92,1 Punkte gerechnet. In der EU insgesamt war die Entwicklung ähnlich.

Eurozone: Stärkstes Wachstum der Geldmenge seit über 13 Jahren

FRANKFURT - Das Geldmengenwachstum in der Eurozone hat sich im Januar weiter beschleunigt. Zum Vormonat legte die breit gefasste Geldmenge M3 um 12,5 Prozent zu, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Wachstum in dieser Größenordnung gerechnet.

Italien: Unternehmen und Verbraucher zuversichtlicher

ROM - Die italienischen Unternehmen und Verbraucher haben sich im Februar zuversichtlicher gezeigt. Die Unternehmensstimmung stieg gegenüber Januar deutlich um 4,9 Punkte auf 93,2 Zähler, wie das Statistikamt Istat am Donnerstag in Rom mitteilte. Der entsprechende Indikator für die Industrie verbesserte sich ebenfalls deutlich auf 99,0 Punkte. Das ist der höchste Stand seit etwa einem Jahr. Das Konsumklima kletterte um 0,7 Punkte auf 101,4 Zähler. Die Markterwartungen wurden jeweils übertroffen.

Ifo-Institut: Stimmung in Ostdeutschland steigt trotz Lockdowns

DRESDEN - Die Stimmung in den ostdeutschen Unternehmen hat sich im Februar trotz anhaltender Corona-Beschränkungen aufgehellt. Im Vergleich zum Vormonat stieg das Ifo-Geschäftsklima von 88,9 auf aktuell 90,4 Punkte, wie das Ifo-Institut in Dresden am Donnerstag mitteilte. Die Unternehmen beurteilten nach Angaben der Wirtschaftsforscher vor allem ihre Erwartungen für die nächsten Monate optimistischer als noch zu Jahresbeginn.

ROUNDUP: Bauhauptgewerbe schließt 2020 mit Rekordumsatz ab

WIESBADEN - Die Baubranche in Deutschland hat im Jahr 2020 einen Rekordumsatz erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr steigerten die 9100 Betriebe, deren Zahlen das Statistische Bundesamt erfasst, ihre Erlöse um 6,6 Prozent auf 98,3 Milliarden Euro. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich um etwa 18 000 auf 505 000, wie die Wiesbadener Behörde am Donnerstag mitteilte. Erfasst werden Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten.

Altmaier hält Lockerungen in Corona-Krise für möglich

BERLIN - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hält weitere Lockerungen in der Corona-Krise trotz einer zuletzt leicht steigenden Zahl an Neuinfektionen für möglich. Altmaier sagte am Donnerstag dem TV-Sender Welt, er persönlich glaube, dass man mit zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen, beispielsweise den Schnelltests, sowie mit neuen Reservierungsmöglichkeiten etwa bei Geschäften Öffnungen machen könne, obwohl die Infektionszahlen noch nicht so weit gesunken seien wie geplant.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.