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DHL kauft Elektroflieger für Nullemissionen in der Luftfracht

·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Das Rennen um Nullemissionen geht in die Luft. DHL Express kauft für seine Frachtflotte ein Dutzend vollelektrische Flugzeuge. Die Maschinen sollen ab 2024 eilige Luftfracht befördern, die heute mit kleinen Kolben- und Turboprop-Flugzeugen transportiert wird.

Die Elektroflieger mit dem Namen Alice kommen vom US-Hersteller Eviation Aircraft Ltd., wie die Tochter der Deutsche Post AG mitgeteilt hat. Zur Investitionssumme machte das Unternehmen keine Angaben. Es sei die weltweit erste Bestellung eines rein elektrischen Frachtflugzeugs, so DHL.

Die Alice soll von einem Piloten geflogen werden und maximal 1,2 Tonnen Fracht über Strecken bis gut 800 Kilometern befördern können. Die Ladezeit pro Flugstunde soll bei höchstens 30 Minuten liegen. Aufgeladen werden kann der Flieger während des Be- und Entladens, was kurze Umlaufzeiten ermöglichen soll. Ende des Jahres soll die Maschine, die auch als Passagierflugzeug angeboten wird und bereits mehr als 150 mal bestellt wurde, ihren Erstflug absolvieren. Bei DHL sollen die Elektroflugzeuge zeitgenaue internationale Sendungen befördern, die lukrativen TDI-Dienste.

Das Flugzeug eignet sich insbesondere für sogenannte Feeder-Strecken, auf denen Fracht von und zu Drehkreuzen gebracht wird, bei DHL typischerweise fünf mal pro Woche. Die Deutsche Post verfügt mit mehr als 280 dezidierten Maschinen über eine der größten Frachterflotten weltweit, davon allerdings nur gut ein Drittel im Eigentum. Derzeit sind bei DHL 22 Boeing Co. 777-Frachter im Zulauf, die mehr als 100 Tonnen befördern können und einen Listenpreis von 352,3 Mio. Dollar pro Stück haben.

Die Corona-Pandemie hat der Luftfracht - deren Waren typischerweise etwa zur Hälfte in den Unterdecks von Passagiermaschinen fliegen - einen Boom beschert, da viele dieser Jets wegen der Reiserestriktionen am Boden blieben und die entsprechenden Stellplätze für Fracht damit wegfielen. Zusammen mit der schnellen wirtschaftlichen Erholung nach dem Lockdown hat das die Frachtraten massiv unterstützt.

Die Deutsche Post will bis 2030 insgesamt 7 Milliarden Euro in Maßnahmen zur Verringerung ihres CO2-Fußabdrucks stecken, vor allem durch Elektrifizierung der sogenannten letzten Meile, nachhaltiges Flugbenzin und klimaneutrale Gebäude.

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©2021 Bloomberg L.P.

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