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Corona-Pandemie belastet CTS Eventim weiter stark

·Lesedauer: 2 Min.
Im ersten Quartal verbuchte CTS Eventim einen Verlust in Höhe von 19,6 Millionen Euro.
Im ersten Quartal verbuchte CTS Eventim einen Verlust in Höhe von 19,6 Millionen Euro.

Die Veranstaltungsbranche ist besonders hart von Einschränkungen in der Corona-Pandemie betroffen. Sie setzt nun auf das Impftempo und schrittweise Öffnungen. Prognosen aber werden vorerst vermieden.

München/Bremen (dpa) - Ausgefallene Konzerte und Events machen dem Veranstalter und Tickethändler CTS Eventim weiter stark zu schaffen. Konzernchef Klaus-Peter Schulenberg zeigt sich zwar optimistisch und sieht eine gestiegene Nachfrage nach Veranstaltungen.

Der MDax-Konzern wagt dennoch keinen Ausblick. Da die Dauer der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen nicht abschätzbar seien, könne der Vorstand weiter keine genaue Prognose machen, teilte CTS Eventim am Donnerstag in München mit.

Die Corona-Beschränkungen belasten den Konzern nach wie vor. In den ersten drei Monaten des Jahres brach der Umsatz verglichen mit dem Vorjahresquartal um knapp 90 Prozent auf 19,6 Millionen Euro ein. Operativ musste CTS Eventim einen Verlust von 19,6 Millionen Euro hinnehmen nach einem Gewinn von 13,5 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Unter dem Strich stand nun ein Verlust von fast 25,2 Millionen Euro nach einem Gewinn von knapp 0,6 Millionen ein Jahr zuvor.

Nach wie vor stünden striktes Kostenmanagement und Effizienz im Fokus, betonte Unternehmenschef Schulenberg. Das wirkte sich auch auf die Zahl der Mitarbeiter aus: Zählte CTS Eventim im Vorjahr einschließlich Aushilfen noch knapp 3300 Mitarbeiter, beschäftigt der Konzern nun knapp 30 Prozent weniger. Vor allem im Segment Live Entertainment sank die Belegschaft von rund 1500 auf knapp 900. Größtenteils seien Aushilfen vom Abbau betroffen gewesen, hieß es.

Trotz des eher schwierigen Starts ins laufende Jahr sieht Konzernlenker Schulenberg Licht am Ende des Tunnels: «Die Sehnsucht der Menschen nach dem gemeinsamen Erleben von Kultur schlägt sich unmittelbar in Ticketverkäufen nieder.» Optimismus schöpfe er dabei aus dem anziehenden Impftempo und den weitreichenderen Öffnungen weltweit. Schulenberg bekräftigte die «Hoffnung auf einen Neustart der Live-Kultur 2021».

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