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Chip Butty: Burger King entwickelt ungewöhnlichen Burger

Willy Flemmer
Freier Autor für Yahoo

Burger King hat einen kuriosen Burger entwickelt. Der enthält weder Hackfleisch noch Gemüse. Zwischen den Brotscheiben gibt es nur Pommes, Ketchup, Mayonnaise und wahlweise auch Speck.

Kann sich der Pommes-Burger von Burger King durchsetzen? (Bild: Getty Images)

Fast-Food-Restaurants experimentieren immer wieder mit neuen Gerichten und Zutaten. Auch sie müssen einem ungeschriebenen Gesetz in der Marktwirtschaft gehorchen: Wer stillsteht, der droht von der Konkurrenz abgehängt zu werden. Wohl auch deshalb hat sich Burger King diesen neuen Burger einfallen lassen: Die einfachste Ausführung des Produkts enthält zwischen zwei Brotscheiben nicht mehr als Pommes frites, Ketchup und Mayonnaise.

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Pommes zwischen den Brötchen

Die Idee für den "Chip Butty", den es in einer weiteren Variante auch mit gebratenem Speck gibt, geht angeblich auf das Missgeschick eines Mitarbeiters in Neuseeland zurück. "Wir waren dabei, neue Burger zu entwerfen, als einer unserer Köche seine Pommes frites fallen ließ, die perfekt zwischen den weichen Brötchen fielen", schreibt Burger King New Zealand auf dem sozialen Netzwerk Facebook. "Es war so herrlich, dass wir beschlossen, den Chip Butty und den Chip Butty mit Speck zu kreieren."

In den Genuss des Pommes-Burgers sollen zunächst Burger-King-Kunden in Neuseeland kommen, schreibt CNN Business. Der Preis für die einfache Variante liegt bei 2 Neuseeland-Dollar (rund 1,15 Euro). Der Chip Butty mit Speck kostet einen Dollar mehr. Ob die Burger in Zukunft auch in anderen Ländern angeboten werden, steht noch nicht fest. In Neuseeland ist die Aktion zeitlich begrenzt.

Was halten die Kunden von der Idee?

Die Markterweiterung dürfte auch von der Resonanz der Kunden anhängen. Gemäß den Kommentaren auf sozialen Netzwerken sind die Reaktionen gespalten. Manche sind begeistert. "Lecker", schreibt eine Facebook-Userin, "kann es nicht erwarten, es zu probieren." Andere sind eher skeptisch. Eine Facebook-Userin ist mit den Zutaten nicht ganz einverstanden. Sie schlägt stattdessen einen Chip Butty mit Speck, Käse und Essiggurken vor. Ähnlich fällt der Kommentar eines Twitter-Nutzers aus, der mit Ketchup und Mayonnaise nicht viel anfangen kann. Sein Vorschlag: Salatdressing.

Eine andere Facebook-Nutzerin hält die Idee für nicht sonderlich originell. Sie selbst lege schon seit Jahren Pommes zwischen zwei Brötchen. Sie ist sich aber sicher: "Kinder und Erwachsene werden es mögen." Ihr pflichten vor allem britische Nutzer bei, die ihr Land als Vorreiter in Sachen Pommes-Sandwich sehen. "Wir sind euch voraus", schreibt ein Twitter-Nutzer. Und eine Userin auf derselben Plattform glaubt zu wissen: "Das gesamte Vereinigte Königreich will das geistige Eigentum für sich beanspruchen, weil wir es zuerst getan haben."

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Tatsächlich ist der Chip Butty von Burger King keine kulinarische Revolution. In Großbritannien und Irland werden in Fisch- und Pommes-Läden Sandwiche mit Pommes frites in Saucen wie Ketchup und Mayonnaise seit Jahren angeboten.

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