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Alstria im Fadenkreuz des Finanzinvestors Brookfield: Kreise

·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Der deutsche Büroimmobilienspezialist Alstria Office REIT-AG hat das Interesse des Finanzinvestors Brookfield Asset Management Inc. geweckt. Brookfield sieht nach der Pandemie wachsende Chancen im deutschen Büromarkt und erwägt laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen eine Übernahme.

Die kanadische Firma arbeitet bereits mit Beratern an einem möglichen Gebot, heißt es bei den Personen, die darum baten, nicht namentlich genannt zu werden. Erst Anfang des Monats hatte Alstria mitgeteilt, dass Brookfield einen schon länger bestehenden Anteil deutlich auf 8,4% aufgestockt habe.

Nachdem zunächst kein Kommentar zu erhalten war, teilte teilte der Hamburger Vermieter nachbörslich mit, er sei “darauf aufmerksam gemacht” worden, “dass Brookfield ein mögliches Übernahmeangebot prüfen könnte”, es gebe aber derzeit keine Gespräche.

Die Alstria-Aktie schoss nach der Meldung von Bloomberg um bis zu 11% nach oben und ging am Mittwoch mit 18,58 Euro aus dem Xetra-Handel, dem höchsten Schlusskurs seit Februar 2020. Der Börsenwert beträgt damit nun rund 3,3 Milliarden Euro.

Der deutsche Büromarkt ist bereits seit geraumer Zeit auf dem Radar internationaler Investoren. Die größte Übernahme in letzter Zeit war Starwood Capitals Aufstockung auf einen Mehrheitsanteil bei der österreichischen CA Immobilien Anlagen AG, einem der wichtigsten Konkurrenten von Alstria bei Büroimmobilien in deutschen Premiumlagen.

Alstria gehören rund 110 Objekte mit einem Bruttowert von 4,6 Milliarden Euro in deutschen Großstädten wie etwa Hamburg, Frankfurt am Main und Berlin, heißt es auf der Website des Konzerns.

Eine der wenigen deutschen Immobilienfirmen, die als Real Estate Investment Trust-AG (REIT) aufgestellt wurden, ging Alstria 2007 an die Frankfurter Börse. Im Mai hat der Vermieter seinen Ausblick bestätigt aber auch darauf hingewiesen, “dass der Vermietungsmarkt schwach bleibt, solange sich kein Ende der Pandemie abzeichnet”.

Brookfield-Chef Bruce Flatt hat sich bereits öffentlich zu seiner Wette auf die Rückkehr ins Büro bekannt und in Großbritannien Arlington gekauft, einen Eigentümer von 36 Objekten, die hauptsächlich an wissenschaftliche und Technologiefirmen vermietet sind.

Brookfields Überlegungen zu Alstria sind noch in einem frühen Stadium und es steht nicht fest, dass es zu einem Angebot kommen wird, sagten die Personen. Ein Vertreter von Brookfield lehnte eine Stellungnahme ab.

(Neu: Alstria-Erklärung, Schlusskurs)

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©2021 Bloomberg L.P.

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