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Zufallsfunde: 26 unglaubliche Schätze, die im Bauschutt entdeckt wurden

Unverhoffte Sensationsfunde auf Baustellen

<p>Denver Museum of Nature & Science</p>

Denver Museum of Nature & Science

Bauarbeiter wissen nie genau, was bei einem neuen Projekt so alles zum Vorschein kommt. Unter alten Gemäuern verbirgt sich nämlich nicht immer nur Schutt, sondern manchmal auch ein echter Schatz. Hier sind 26 der sehenswertesten Sensationsfunde, die auf Baustellen ausgegraben wurden ...

Adaptiert von Astrid Hofer

Hildesheimer Silberfund

<p>dpa picture alliance / Alamy Stock Photo</p>

dpa picture alliance / Alamy Stock Photo

Dieses römische Trinkgefäß war Teil des sogenannten Hildesheimer Silberfundes, den preußische Soldaten 1868 im Zuge der Erweiterung ihres Schießstandes auf dem Hildesheimer Galgenberg ausgruben. Es wird angenommen, dass der aus mehr als 70 Stücken bestehende Silberschatz auf die Regierungszeit von Kaiser Augustus um den Zeitpunkt der Geburt Christi zurückgeht. Eines der Trinkgefäße wurde kürzlich als Eigentum eines hochrangigen Soldaten namens Bochus identifiziert.

Oseberg-Schiff

<p>Heiko Junge/AFP/Getty Images</p>

Heiko Junge/AFP/Getty Images

1903 entdeckte der norwegische Bauer Oskar Rom ein Schiff aus der Wikingerzeit in einem alten Grabhügel auf seinem Grundstück. Die Archäologen brauchten 21 Jahre, um es zu restaurieren, da es zuvor vollständig austrocknen musste. Die Rekonstruktion ist heute im Wikingerschiffmuseum in Oslo zu sehen. Auf dem Oseberg-Schiff wurden die Skelettreste von zwei Frauen sowie mehrerer Tiere gefunden, dazu Artefakte wie Bettpfosten und ein Karren.

Coppergate-Helm

<p>Anthony Chappel Ross</p>

Anthony Chappel Ross

Der Coppergate-Helm aus dem achten Jahrhundert wurde 1982 beim Bau eines Einkaufszentrums in der englischen Stadt York entdeckt. Er ist einer von nur drei vollständig erhaltenen Exemplaren aus der anglianischen Zeit und trägt sowohl angelsächsische als auch irische Einflüsse. Auf dem Wappen befindet sich eine lateinische Inschrift, die übersetzt „Im Namen unseres Herrn Jesus Christus, des Heiligen Geistes und Gottes; und zu allen sagen wir Amen. Oshere“ bedeutet. Es wird vermutet, dass Oshere der Besitzer des Helms war.

Lopen-Mosaik

<p>PA Images / Alamy Stock Photo</p>

PA Images / Alamy Stock Photo

Dieses Mosaik aus der Römerzeit wurde 2001 in dem kleinen englischen Örtchen Lopen von einem Bulldozer freigelegt, als an einer Zufahrtsstraße gearbeitet wurde. Experten vermuten, dass das Muster aus Quadraten, Weingefäßen, Blättern und einem Delfin aus dem vierten Jahrhundert vor Christus stammt und zu einer römischen Villa eines wohlhabenden Gutsbesitzers gehörte. David Miles, Chefarchäologe von English Heritage, beschrieb das teure Design als „das Äquivalent zu einem persischen Teppich“.

Römischer Marmor

<p>Andreas Solaro/AFP/Getty Images</p>

Andreas Solaro/AFP/Getty Images

Während des jahrzehntelangen Baus einer neuen U-Bahnlinie in der italienischen Hauptstadt Rom wurde unter anderem antiker Marmor freigelegt. Seit Baubeginn im Jahr 2000 tauchten von einer eisernen Speerspitze über eine zerbrechliche Parfumflasche bis hin zu bronzenen Angelhaken zahlreiche Gegenstände aus der Römerzeit auf. Viele der Schätze können Pendler in der Metrostation San Giovanni bewundern, wo sie seit 2017 ausgestellt sind.

Wagengrab von Newbridge

<p>National Museums Scotland</p>

National Museums Scotland

2001 wurden in Newbridge nahe der schottischen Metropole Edinburgh im Zuge der Bauarbeiten am Gewerbepark Edinburgh Interchange Überreste einer eisenzeitlichen Wagenbestattung entdeckt. Nach sorgfältiger Bergung der Räder gingen Teile ins Labor. Dort stellte man fest, dass der Wagen zwischen 475 und 380 vor Christus hergestellt worden war – er ist damit der älteste, der jemals in Großbritannien gefunden wurde. Die Rekonstruktion im Bild wurde 2007 von Robert Hurford gebaut.

Verloren geglaubtes Porzellan

<p>dpa picture alliance / Alamy Stock Photo</p>

dpa picture alliance / Alamy Stock Photo

Bereits 1890 umfasste die Städtische Kunstsammlung von Neubrandenburg mehr als 10.000 Bilder, Skulpturen und Porzellan, die im ehemaligen herzoglichen Schloss untergebracht waren. Doch während des Zweiten Weltkriegs brannte das Gebäude ab. Erst bei Bauarbeiten an einer Tiefgarage im Jahr 2006 tauchten Teile der Porzellansammlung wieder auf. 16 Figuren wurden mit Hilfe der Porzellanmanufaktur Meißen restauriert.

Jüdischer Becher

<p>Menahem Kahana/AFP/Getty Images</p>

Menahem Kahana/AFP/Getty Images

Dieser Steinbecher zählt zu jenen historischen Gegenständen, die in Shuafat, zwischen Jerusalem und der Stadt Ramallah im Westjordanland, gefunden wurden, als dort 2007 eine S-Bahn errichtet wurde. Bei den Arbeiten tauchten auch Münzen und Keramikkunst, sowie ein Hamam und drei traditionelle Badebecken auf. Es wird angenommen, dass diese aus einem alten jüdischen Dorf stammen, das zwischen 70 und 130 nach Christus existierte.

„Dummy-Eier“ aus Keramik

<p>Serg Zastavkin/Shutterstock</p>

Serg Zastavkin/Shutterstock

Gäste, die das Merchant Hotel in Belfast betreten, dürften überrascht sein, dort eine Reihe kleiner Keramikeier zu sehen. Die 30 Eier wurden 2008 neben Geschirr aus dem 17. Jahrhundert gefunden, als das Fünf-Sterne-Hotel für rund 28 Millionen Euro um einen Spa-Bereich im Untergeschoss erweitert wurde. Experten vermuten, dass es sich bei dieser Kuriosität um so genannte „Dummy-Eier“ handelt, die in Ställe gelegt wurden, um die Hennen zum Legen zu ermuntern.

Skelett von Richard III.

<p>PA Images / Alamy Stock Photo</p>

PA Images / Alamy Stock Photo

Mehr als 500 Jahre nach seinem Tod wurde der Leichnam des britischen Königs Richard III. 2012 unter einem Parkplatz in der englischen Stadt Leicester gefunden. Weitere drei Jahre später erhielt der Royal ein standesgemäßes Begräbnis. Richard III. starb 1485 in der Schlacht von Bosworth gegen Henry Tudors Truppen und wurde hastig in der damaligen Greyfriars Church begraben. Als Archäologen die sterblichen Überreste des Königs entdeckten, beschlossen sie, diese in die Kathedrale von Leicester zu verlegen.

Uralte Schmuckstücke

<p>Seyllou/AFP/GettyImages</p>

Seyllou/AFP/GettyImages

Nach Überschwemmungen in Senegals Hauptstadt Dakar wurden auf einer Baustelle alte Töpferwaren, Eisenwerkzeuge und Schmuckstücke entdeckt. Unter den Gegenständen, die das Wasser freilegte, zählten laut Forscherin Alioune Dème auch Eisenschlacke, kleine Steine einschließlich Klingen und perforierte Muscheln, die als Schmuck verwendet wurden. Der Expertin zufolge datierten die Fundstücke aus der Zeit zwischen 2.000 und 7.000 vor Christus.

Chinesische Hundefiguren

<p>Greg Baker/AFP/Getty Images</p>

Greg Baker/AFP/Getty Images

Beim Bau des Pekinger Verwaltungszentrums in Tongzhou, einem Vorort der chinesischen Hauptstadt, wurden 2016 ganze 10.000 Artefakte gefunden, darunter mehrere Hundefiguren. Diese trugen dazu bei, die Anfänge der Stadt in die Zeit von 475 und 221 nach Christus zu datieren. Die Entdeckung von mehr als 1.000 Gräbern und einer antiken Stadt der Han-Dynastie (206 vor bis 220 nach Christus) bestätigte auch, dass das Gebiet schon vor 2.000 Jahren dicht besiedelt war.

Keltische Münzen

<p>Oberoesterreichisches Landesmuseum</p>

Oberoesterreichisches Landesmuseum

Vor dem Bau einer Maschinenhalle in Traun bei Linz in Oberösterreich wurde 2016 ein keltischer Goldschatz freigelegt. Die 44 Münzen stammen vermutlich aus der Eisenzeit im heutigen Tschechien und gelangten über Handelsgeschäfte nach Österreich. Die Münzen lagen dicht nebeneinander, was darauf hindeutet, dass sie sich früher in einer Tasche oder einem anderen Behälter befanden.

Altes Schiffswrack

<p>City of Boston Archaeology Program</p>

City of Boston Archaeology Program

Bei den Bauarbeiten im Hafenviertel der US-Stadt Boston wurden 2016 Überreste eines Schiffes aus dem 19. Jahrhundert gefunden. Auf dem Gelände am 121 Seaport Boulevard fanden Arbeiten den Rumpf eines großen Schiffes, das vom Lehm konserviert worden war. Dazu tauchten zahlreiche mit Kalk gefüllte Körbe und Fässer auf, aus dem Mörtel hergestellt wurde.

Ein versunkener Buddha

<p>Imago / Alamy Stock Photo</p>

Imago / Alamy Stock Photo

Bei Renovierungsarbeiten am Stausee Hongmen in der ostchinesischen Provinz Jiangxi tauchte 2016 eine 600 Jahre alte Buddha-Statue auf. Der Kopf wurde entdeckt, nachdem der Wasserstand um mehr als zehn Meter gesenkt worden war. Forscher gehen davon aus, dass der Buddha aus der frühen Ming-Dynastie (1368-1644) stammen könnte.

Versteckte Goldmünzen

<p>Ministry of Cultural Heritage and Activities</p>

Ministry of Cultural Heritage and Activities

Arbeiter, die das verlassene Cressoni-Theater in Como bei Mailand in Italien abrissen, stolperten über einen buchstäblichen Goldschatz. Sie fanden 2018 eine Specksteinamphore mit 300 Münzen aus der römischen Kaiserzeit. Diese waren in mehreren Rollen verpackt, um sie laut der Münzexpertin Maria Grazia Facchinetti im Ernstfall schnell herausholen zu können. Die Münzen stammen aus dem Jahr 474 vor Christus.

Historisches Ölgemälde

<p>Facebook/Oscar de la Renta</p>

Facebook/Oscar de la Renta

Dieses Ölgemälde aus dem 17. Jahrhundert wurde im Januar 2019 von Arbeitern freigelegt, die ein Pariser Büro in eine Luxusboutique für die Modemarke Oscar de la Rente umbauten und es hinter einer Wand fanden. Das Kunstwerk von Arnould de Vuez soll während der Regierungszeit von König Ludwig XIV. im Jahr 1674 entstanden sein. Es zeigt den Marquis de Nointel, den Botschafter des Osmanischen Reiches, auf dem Weg nach Jerusalem. Experten gehen davon aus, dass das Werk des hochrangigen Künstlers vor den Nazis versteckt worden war.

Versteckter „Schlüssel“

<p>Travel Channel</p>

Travel Channel

1982 veröffentlichte Schriftsteller Byron Preiss das Buch „The Secret“. Es enthielt zwölf Rätsel mit Gedichten, die jeweils mit einem Gemälde kombiniert werden mussten, die wiederum zu einer Schatzkiste mit einem in einem Park vergrabenen Schlüssel führten. 2019 ortete Jason Krupat einen davon im Langone Park in Boston. Er besuchte ihn und war schockiert, als er die Bauarbeiten sah: „Ich fasste den Mut, zu einem Vorarbeiter zu gehen und sagte ihm: ‚Sie werden mich für verrückt halten, aber ich glaube, in diesem Park liegt ein verborgener Schatz‘“, sagte er dem „Boston Globe“. Krupat lag richtig und die Suche wurde für die TV-Show „Expedition Unknown“ gefilmt, die den versteckten Schatz schon in einer früheren Episode thematisiert hatte. Die „Kassette“ enthielt einen Schlüssel, der später bei einer Zeremonie in New York in Anwesenheit von Preiss’ Witwe (er starb 2005) gegen einen grünen Peridot-Edelstein im Wert von 1.000 Dollar (864 Euro) eingetauscht wurde. Wo die neun anderen angeblichen Schätze geblieben sind, ist bislang unklar.

Pakete voller Banknoten

<p>Reserve Bank of Australia Museum</p>

Reserve Bank of Australia Museum

Ende 2019 gruben Bauarbeiter an der Gold Coast im australischen Queensland eine Reihe sorgsam verschlossener Pakete aus. Darin versteckt waren alte Banknoten im Wert von 200.000 Australischen Dollar, die 1996 aus dem Verkehr gezogen worden waren. Die letzten verbliebenen Noten sind aus heutiger Sicht 488.000 Australische Dollar (308.200 Euro) wert. Laut Aufzeichnungen stand das Grundstück in den 1980ern jahrelang leer. Gerüchte besagen, dass der berüchtigte Bankräuber Brenden Abbott, der aktuell eine 23-jährige Haftstrafe verbüßt, es als geheimes Versteck genutzt hatte.

Münzen aus dem 17. Jahrhundert

<p>Classic Image / Alamy Stock Photo</p>

Classic Image / Alamy Stock Photo

Im Juni 2020 führten Straßenerneuerungen Archäologen in Polen zu 507 Silbermünzen aus dem 17. Jahrhundert. Der Schatz umfasste Exemplare aus ganz Europa, verziert mit Persönlichkeiten wie Karl X., Gustav von Schweden (im Bild) und Friedrich Wilhelm I. von Preußen. Die Münzen wurden mittels Metalldetektoren an einer Handelsroute in der Stadt Ełk gefunden, die den Nordosten Polens mit Königsberg, dem heutigen Kaliningrad in Russland, verband.

Historische Werkzeuge der Aborigines

<p>Murrumbidgee Local Health District</p>

Murrumbidgee Local Health District

Ebenfalls im Juni 2020 wurden während der Renovierungsarbeiten im Griffith Base-Krankenhaus im australischen New South Wales 271 Aborigines-Artefakte gefunden. Laut Forschern könnten einige der kleinen Steine, die als Schneid- und Schabewerkzeuge verwendet wurden, seit Tausenden von Jahren dort gelegen haben. Das Areal dürfte früher ein Lager gewesen sein. Einige Werkzeuge sollen im Laufe der Jahre durch Kiestransporte auf der Baustelle gelandet sein. Die Sanierung des Krankenhauses kostete stolze 250 Millionen Australische Dollar (156 Millionen Euro), nicht zuletzt deshalb, weil die Arbeiten immer wieder unterbrochen werden mussten, um die Werkzeuge auszugraben und in Sicherheit zu bringen.

Manuskripte und Textilproben

<p>Martin Charles Hatch/Shutterstock</p>

Martin Charles Hatch/Shutterstock

Im Sommer 2020 wurde die Oxburgh Hall im englischen Norfolk für 6,7 Millionen Euro renoviert. Im Fokus stand dabei das Dach des Tudor-Hauses, das an sich schon als Schatz durchgehen könnte. Doch dann entdeckte ein Bauarbeiter einen goldenen Schimmer, der ihn zu weiteren verborgenen Schätzen führte. Wenig später wurden ein seltenes, handgeschriebenes Manuskript aus dem 15. Jahrhundert entdeckt, sowie Körbe vollbepackt mit 200 Proben teurer Textilien aus dem 16. und 18. Jahrhundert. Dazu fand man Notenblätter aus dem 16. Jahrhundert und Pralinen aus dem Zweiten Weltkrieg.

Hamam aus dem 12. Jahrhundert

<p>makesushi1/Shutterstock</p>

makesushi1/Shutterstock

In der Tapas-Bar Cervercería Giralda im spanischen Sevilla kam bei Renovierungsarbeiten im Juli 2020 ein ehemaliges islamisches Badehaus aus dem 12. Jahrhundert zum Vorschein. Es hatte immer Gerüchte gegeben, dass das Lokal einst ein altes Hamam gewesen sein könnte, doch viele führten den orientalischen Stil des Gebäudes eher auf Vicente Traver, einen Architekten der 1920er, zurück als auf Bauarbeiten vor 900 Jahren. Als jedoch die sternförmigen Oberlichter entdeckt wurden, die denen der arabischen Bäder von Ronda (im Bild), ebenfalls in Spanien, ähneln, war klar, dass die Bauarbeiter ein Relikt des Kalifat-Reiches enthüllt hatten. Das Gebäude wird seither restauriert, soll aber demnächst für die Öffentlichkeit geöffnet werden.

Echte Goldschätze

<p>arun sambhu mishra/Shutterstock</p>

arun sambhu mishra/Shutterstock

Im September 2020 stieß man bei Renovierungsarbeiten in der Nähe des Srisailam-Tempels im indischen Andhra Pradesh auf mehr als nur Stein und Schutt. Arbeiter fanden 264 Silbermünzen, eine Kupfermünze, sowie drei Kupferplatten mit Inschriften, die als Tamra Patras bekannt sind. Sie wurden zwischen 1800 und 1913 hergestellt, damals hatten die Briten die Herrschaft über Indien. Nur einen Monat später tauchte eine Messingkiste mit einer Handvoll Gold- und Silbermünzen sowie drei Goldringen auf. Dazu stieß man auf fünf goldene Armreifen, mehr als 170 Münzen und eine Reihe von Tellern und Bechern. Die Betreiber des Tempels haben inzwischen ein Museum auf dem Gelände angekündigt, in dem alles ausgestellt werden soll, was im Laufe der Jahre dort gefunden wurde.

Triceratops-Skelett

<p>Denver Museum of Nature & Science</p>

Denver Museum of Nature & Science

2019 stießen Bauarbeiter auf einem Grundstück südlich der US-Stadt Denver auf das Teilskelett eines erwachsenen Triceratops. Die 68 Millionen Jahre alten Dinosaurierfossilien wurden von Paläontologen des Naturhistorischen Museums von Denver freigelegt. In der Gegend lebten viele Saurier, insbesondere Triceratops. Die Überreste werden jetzt von dem Museum untersucht, einige sind inzwischen auch darin ausgestellt.

Viktorianisches Badehaus

<p>W.E. Hodgkin, CC BY 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by/4.0>, via Wikimedia Commons</p>

W.E. Hodgkin, CC BY 4.0 , via Wikimedia Commons

Im Januar 2021 entdeckten Arbeiter im englischen Manchester beim Umbau eines Parks zu einem Parkplatz ein viktorianisches Badehaus. Das Gebäude datiert aus dem Jahr 1857. Experten hatten zwar erwartet, einige Reste der Mayfield Baths (im Bild) zu finden, doch der gute Zustand der Fliesen war eine echte Überraschung. Schließlich war das Gebiet während des Zweiten Weltkriegs schwer bombardiert worden. Die beiden Pools des Badehauses – einer für Männer, einer für Frauen – müssen für die Textilarbeiter der Gegend, die unter zutiefst unhygienischen Bedingungen lebten, eine unverzichtbare Annehmlichkeit gewesen sein. Die Fliesen werden nun in die Runderneuerung des Viertels miteinbezogen, die sich die Stadt 1,7 Millionen Euro kosten lässt.