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Wirtschaftsforscher: Strukturwandel braucht nicht nur Fördermittel

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BAD SAAROW (dpa-AFX) - Der Dresdner Wirtschaftsforscher Joachim Ragnitz hat den neuen Ländern "erschreckende Einfallslosigkeit" bei der Gestaltung des Strukturwandels vorgehalten. Gerade die Verwendung der mit gutem Recht eingeforderten Kompensationszahlungen für ihre Braunkohleregionen zeige, dass es eher an guten Ideen zur Gestaltung des Strukturwandels als an finanziellen Mitteln fehle, sagte Ragnitz, stellvertretender Leiter der Dresdner Niederlassung des Ifo Instituts, am Dienstag in Bad Saarow zum Ostdeutschen Wirtschaftsforum. Die regionalen Akteure arbeiteten mit den Mitteln des Bundes nur ihre "Wunschzettel" ab. "Weder neue Radwege noch hübsch sanierte Museen werden dazu beitragen, Unternehmen in die Region zu locken", sagte Ragnitz.

"Die Bereitstellung von (Förder-)Geld ist bestenfalls eine notwendige, aber keineswegs eine hinreichende Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg", sagte er. Die Ansiedlung neuer Unternehmen und Branchen oder die Unterstützung als besonders zukunftsträchtig angesehener Technologieentwicklungen könnten den Strukturwandel unterstützen, dürften aber auch nicht überschätzt werden.