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Welche Panzer für die Ukraine? Warum Olaf Scholz in Davos mit Spannung erwartet wird

Euronews-Korrespondentin Sasha Vakulina erklärt, dass sich das Interesse der Teilnehmenden und der Presse in Davos in der Schweiz an diesem Donnerstag auf Olaf Scholz richten. Der deutsche Bundeskanzler sollte seine Rede um 11 Uhr halten.

"Der Krieg in der Ukraine hat die Agenda des Weltwirtschaftsforums in Davos dominiert, und der erste Redner, der zu den Politikern und Wirtschaftsvertretern sprach, war der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenski - am Montag. In seiner Rede forderte er die internationalen Partner auf, ihre Hilfe für die Ukraine zu verstärken, einschließlich militärischer Unterstützung und Waffenlieferungen. Und der Hauptredner, der die Woche hier in Davos abschließt, ist der deutsche Bundeskanzler. Alle Augen sind also auf ihn gerichtet. Die Menschen warten darauf zu erfahren, auf welche Weise Deutschland seine Unterstützung für die Ukraine erhöhen wird", meint Sasha Vakulina.

In Deutschland steht der Kanzler seit Wochen unter Druck aus den Reihen der eigenen Koalition. Aber auch Teile der Opposition werfen Olaf Scholz vor, er sei - was die Unterstützung der Ukraine mit Waffen betrifft - zu zögerlich.

Keine schweren Panzer der Nato für die Ukraine?

Aus der SPD hieß es am Mittwoch, es gebe eine Vereinbarung innerhalb der Nato, keine schweren Kampf- oder Schützenpanzer westlicher Bauart in die Ukraine zu liefern. "Darüber wurde der Verteidigungsausschuss Mitte Mai vollumfänglich informiert“, sagte der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Wolfgang Hellmich, laut dpa.

Die von der Ukraine geforderten von Deutschland geforderten Panzer fallen aber in die Kategorie der Kampf- und Schützenpanzer.

Der Botschafter der Ukraine in Deutschland verlangte erneut vom Kanzler die Lieferung von Marder-Schützenpanzern sowie von Leopard-Kampfpanzern.

Zudem ist die deutsche Verteidigungsministerin und SPD-Parteikollegin des Kanzlers Christine Lambrecht in die Kritik geraten. Ihr wird mangelnde Kompetenz und mangelndes Engagement im Verteidigungsministerium zur Last gelegt.

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