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Warnstreiks der IG Metall Mitte laufen seit Mitternacht

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Mehr als 600 Beschäftigte in vier Industriebetrieben haben sich in der Nacht zum Dienstag an ersten Warnstreiks der IG Metall im Bezirk Mitte beteiligt. Kurz nach Mitternacht legten Arbeiter bei Continental <DE0005439004> in Rheinböllen, Norma in Maintal und Gerbershausen sowie bei Thyssenkrupp-Rasselstein <DE0007500001> in Andernach kurzfristig die Arbeit nieder, wie die Gewerkschaft berichtete. Sie demonstrieren in der laufenden Tarifrunde für höhere Löhne und sichere Jobs in der Metall- und Elektroindustrie.

Die Arbeitgeber hätten in den letzten Wochen nichts unversucht gelassen, um die Pandemie für ihre Interessen zu instrumentalisieren, kritisierte Bezirkschef Jörg Köhlinger auf der Kundgebung in Andernach. "Während die Arbeitgeber in der Pandemie mit Milliarden an Steuergeldern unterstützt werden, behaupten sie, dass es an die Beschäftigten nichts zu verteilen gibt", sagte er. Diese Haltung werden man ganz sicher nicht hinnehmen.

Eine vierte Verhandlungsrunde ist in der Mittelgruppe (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) für den 12. März geplant. Im Verlauf des Dienstags sind in den drei Ländern und in Thüringen noch Warnstreiks in mehr als 30 Betrieben geplant, darunter sehr große Werke wie Daimler <DE0007100000> Truck AG in Kassel, Opel in Kaiserslautern und ZF in Saarbrücken.

Die Gewerkschaft fordert für die rund 3,8 Millionen Beschäftigten vier Prozent mehr Lohn - wo es in einem Betrieb schlecht läuft, in Form von Lohnausgleich bei einer auf vier Tage abgesenkten Arbeitszeit. Die Arbeitgeber haben bislang Lohnerhöhungen frühestens für das Jahr 2022 in Aussicht gestellt und wollen automatische Abweichungen vom Tarifniveau für schwächere Betriebe.