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Siemens erhöht Gewinnziele, plant Aktienrückkauf über 3 Mrd Euro

·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Die Siemens AG hat ihre Finanzziele ambitionierter formuliert und plant einen milliardenschweren Aktienrückkauf, den ersten seit 2015. Der neue Vorstandschef steuert das Unternehmen in Richtung Software, um die Profitabilität zu erhöhen.

Siemens will über die kommenden 5 Jahre bis zu 3 Milliarden Euro an eigenen Aktien zurückkaufen, so die Münchner in einer Mitteilung. Umsatz und Gewinn sollen im Durchschnitt schneller steigen, unterm Strich soll ein jährliches Plus beim Gewinn je Aktie von annähernd 10% hängenbleiben.

Vorstandschef Roland Busch setzt auf Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit als Zugpferde für Wachstum. Siemens will die eigene Position in allen seinen Märkten stärken, so der CEO.

Neue, “hochattraktive” Märkte mit Verbindung zum bestehenden Geschäft sollen auch per Übernahmen erschlossen werden, so das Unternehmen. Einen Vorgeschmack gab es bereits im Mai, als Siemens 700 Millionen Dollar (585 Millionen Euro) für SupplyFrame Inc. auf den Tisch legte, einen Anbieter, der Daten zu Produktionsausfällen zusammenträgt und Kostenänderungen von Materialien analysiert.

Der 56-jährige Busch, seit Februar Nachfolger von Joe Kaeser, setzt damit erstmals eigene Akzente. Kaeser hatte einen Gutteil seiner Zeit mit Abspaltungen und Verkäufen zugebracht, um das Konglomerat Siemens zu straffen. Busch will nun die nach wie vor bestehende Lücke bei der Profitabilität zu vielen Wettbewerbern schließen.

Dem Aktienkurs hatten die Spinoffs von Siemens Healthineers AG und Siemens Energy AG bereits gut getan, bei der Marge hinkt Siemens jedoch Rivalen wie Schneider Electric SE noch hinterher. Im Mai hatte das Unternehmen bereits seine Gewinnprognose für das laufende Jahr angehoben aufgrund der boomenden Wirtschaft in China und einer Erholung der weltweiten Automobilbranche.

Neben den angestammten Bereichen wie Transport, Healthcare und Infrastruktur will Siemens auch bei Software als Dienstleistung zulegen. Die Softwareumsätze sollen demnach von den aktuellen 5,3 Milliarden Euro um 10% pro Jahr wachsen, im Durchschnitt über den Zyklus.

Siemens hob darüber hinaus seine Margenziele für die Bereiche Smart Infrastructure und Mobilität an.

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©2021 Bloomberg L.P.

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