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Scholz geht von stabilem Haushalt auch nach der Krise aus

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) geht auch für die Zeit nach der Corona-Krise von einem stabilen Staatshaushalt aus. Man habe in den vergangenen Jahren seriös gewirtschaftet, sagte der Vizekanzler im "Interview der Woche" von B5 aktuell. Es sei gerade kurz vor Ausbruch der Pandemie gewesen, dass Deutschland zum ersten Mal seit vielen Jahren alle Stabilitätskriterien Europas erfüllt habe und eine Staatsverschuldung von unter 60 Prozent der Wirtschaftsleistung aufwies.

Der SPD-Kanzlerkandidat geht davon aus, dass es am Ende der Pandemie weniger Staatsschulden im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung sein werden als am Ende der letzten Krise vor zehn Jahren. Und, so Scholz weiter: "Wir werden sogar am Ende der Krise weniger Staatsverschuldung haben als alle anderen großen G7-Staaten vor der Krise hatten."

In den Haushalts-Eckwerten plant Scholz eine Neuverschuldung von rund 81,5 Milliarden Euro für 2022. Im laufenden Jahr sollen rund 60,4 Milliarden Euro mehr Schulden gemacht werden als zunächst geplant. Dafür ist ein Nachtragshaushalt geplant. Der Haushaltsentwurf, der nun aus den Eckwerten erstellt wird, soll im Sommer noch von der aktuellen Koalition verabschiedet werden. Endgültig beschlossen wird er dann aber vom im Herbst gewählten Bundestag.