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Schluss mit Superbillig: Ryanair will Zehn-Euro-Flüge streichen

Für schlappe 10 Euro durch Europa jetten, damit ist bei der Billigfluggesellschaft Ryanair bis auf Weiteres Schluss.

Das gab der Chef der irischen Airline gegenüber britischen Medien bekannt. Michael O'Leary sagte, er sehe für extreme Billigtarife zwischen einem und zehn Euro in den kommenden Jahren keinen Spielraum. Schnäppchenjäger dürften trotzdem weiter auf vergleichsweise preiswerte Flüge hoffen. Die durchschnittlichen Ticketpreise bei Ryanair sollen von 40 Euro im vergangenen Jahr auf 50 Euro im Laufe der kommenden fünf Jahre steigen.

Michael O'Leary glaubt jedoch nicht, dass die Menschen aufgrund der gestiegenen Energiekosten aufs Fliegen verzichten. Er setze darauf, dass noch mehr Kunden als bisher nach Billigflügen Ausschau halten werden. "Ich denke, die Leute werden noch viel empfindlicher für Preise werden und daher ist es meine Sicht, dass viele Millionen nach günstigeren Tarifen Ausschau halten werden", so der Ryanair-Chef.

Hintergrund für den neuen Kurs sind auch stark steigende Ölpreise und die Inflation.

Erst vor zwei Wochen gab der Billigflieger einen Quartalsgewinn von 170 Millionen Euro bekannt, weit über den den erwarteten 157 Millionen.

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