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ROUNDUP/Aktien New York: Schwache Zahlen von Banken - Dow im Minus

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NEW YORK (dpa-AFX) - Zum Start der Berichtssaison der US-Unternehmen hat der New Yorker Aktienmarkt am Freitag seine Vortagesverluste bei den Standardwerten ausgeweitet. Die Zahlen und Ausblicke einiger US-Finanzkonzerne fielen überwiegend enttäuschend aus. Auch die am Vortag abermals unter starken Verkaufsdruck geratenen Technologiewerte erholten sich nicht wirklich. Sie leiden besonders unter Zinsängsten, die noch einmal größer geworden sind, nachdem einige US-Währungshüter signalisiert hatten, die Inflation aggressiv bekämpfen zu wollen.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> verbuchte zuletzt einen Abschlag von 0,84 Prozent auf 35 811 Punkte. Der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> sank um 0,50 Prozent auf 4636 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 <US6311011026> notierte kaum verändert mit plus 0,02 Prozent auf 15 499 Punkten.

Auch US-Konjunkturdaten gaben kaum Anlass zur Freude. So fielen die Umsätze im wichtigen US-Einzelhandel im Dezember deutlich stärker als erwartet. Die Industrieproduktion für Dezember konnte mit den Erwartungen ebenfalls nicht mithalten. Und auch das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima enttäuschte und fiel im Januar auf den niedrigsten Stand seit über zehn Jahren. Der Preisauftrieb der von den USA importierten Gütern schwächte sich dagegen im Dezember stärker als gedacht ab.

Den Auftakt bei den Unternehmenszahlen für das vierte Quartal machten vor dem Wochenende traditionell einige Großbanken, deren Ergebnisse jedoch mehrheitlich die Erwartungen nicht erfüllten. Dazu gehörten auch die Zahlen von JPMorgan <US46625H1005>. Das US-Geldhaus verdiente im vierten Quartal weniger als ein Jahr zuvor, aber immer noch mehr als von Analysten erwartet. Allerdings lief das Handelsgeschäft schlechter als von Experten gedacht. Für die JPMorgan-Aktien ging es um 4,8 Prozent abwärts. Damit lagen sie auf dem letzten Platz im Dow.

Auch bei der Citigroup <US1729674242> blieben die Erträge aus dem Handelsgeschäft hinter den Erwartungen zurück. Finanzchef Mark Mason bezeichnete das Marktumfeld im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren als herausfordernd. Das Kursminus für die Citigroup-Aktien fiel mit 1,9 Prozent etwas weniger drastisch aus als das für JPMorgan.

Die Resultate von Blackrock <US09247X1019> enttäuschten die Investoren ebenfalls, die Papiere des weltgrößten Vermögensverwalters gaben um 2,4 Prozent nach. Besser lief es für die Bank Wells Fargo <US9497461015>, deren Aktien nach Quartalszahlen um 4,6 Prozent anzogen.

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