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Ramelow sieht schwierigen Wahlkampf für Laschet im Osten

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ERFURT (dpa-AFX) - Nach Ansicht von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) wird es die CDU in den ostdeutschen Länder schwer haben, mit ihrem Unionskanzlerkandidaten Armin Laschet (CDU) bei den Wählern zu punkten. "Nicht, weil ich mir das politisch wünschen würde. Sondern weil ich denke, er fremdelt mit den Menschen und der Situation im Osten Deutschlands", sagte Ramelow in einem Interview mit dem Nachrichtenportal t-online.

Der Linke-Politiker verglich die Situation mit der des früheren Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber (CSU). Stoiber war im Jahr 2002 für die Union gegen den damals amtierenden Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) angetreten und verlor die Wahl knapp.

In den jüngsten Umfragen ließ die Union in der Wählergunst nach und lag bei knapp 28 Prozent. Ramelows Partei Die Linke käme nach einer am Freitag veröffentlichten Yougov-Umfrage auf acht Prozent. Beim jüngsten ZDF-"Politbarometer" lag sie bei sieben Prozent.

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