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Produktionsausfälle in China gefährden Apples Weihnachtsgeschäft

Der iPhone-Hersteller kann seine Top-Modelle nicht mehr bis Weihnachten ausliefern. - Copyright: BRITTANY HOSEA-SMALL/AFP via Getty Images
Der iPhone-Hersteller kann seine Top-Modelle nicht mehr bis Weihnachten ausliefern. - Copyright: BRITTANY HOSEA-SMALL/AFP via Getty Images

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Apple steht in China vor einem riesigen Produktionsausfall aufgrund der Proteste im größten Werk des Zulieferers Foxconn. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, könnten bis zu 20 Millionen iPhone Pro-Einheiten vor Weihnachten fehlen. Seit Wochen herrscht im Werk in Zhengzhou der Ausnahmezustand, die Arbeiter dort wehren sich gegen die strengen Covid-Maßnahmen. Tausende Arbeiter flüchteten aus Angst, im Fabrikgelände eingesperrt zu werden. Der taiwanesische Konzern Foxconn versucht nun, Arbeiter mit höheren Gehältern zurückzuholen.

Die iPhone Pro-Modelle sind laut der Apple-Website nicht mehr bis Weihnachten lieferbar. Laut Experten könnte es sich bei den Ausfällen um 15 bis 20 Millionen iPhone 14 Pro und Pro Max handeln. Demnach lief die iPhone-Produktion im November nur zu 20 Prozent, im Dezember wird sie sich wohl nur auf 30 bis 40 Prozent verbessern. Apple könnte dadurch im laufenden Quartal deutlich weniger Umsatz erzielen als bisher erwartet. [Mehr bei Handelsblatt]

Auf Gründerszene: Vor drei Jahren gründeten zwei Männer in Kempten im Allgäu Numbat, ein Startup, das Schnellladesäulen entwickelt. Abnehmer sind Supermarktketten, die Kunden so eine bequeme Lademöglichkeit bieten können. Schon heute ein Multimillionen-Geschäft, wie Mitgründer Martin Schall im Gespräch mit Redakteurin Nina Anika Klotz versichert. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Twitter-Chef Elon Musk hat am Mittwoch mitgeteilt, dass das Missverständnis über die mögliche Entfernung von Twitter aus dem App Store von Apple nach seinem Treffen mit dem Apple-CEO, Tim Cook, gelöst sei. „Tim stellte klar, dass Apple dies nie in Betracht gezogen habe“, twitterte Musk. Musk hatte Apple zuvor in mehreren Tweets beschuldigt, den Kurznachrichtendienst im App Store sperren zu wollen. [Mehr bei CNBC und Reuters]

Die Europäische Zentralbank hat den Bitcoin scharf kritisiert. In einem Blogpost sagten EZB-Generaldirektor Ulrich Bindseil und Analyst Jürgen Schaff, dass die jüngste Preisstabilisierung von Bitcoin in dieser Woche wahrscheinlich ein „künstlich herbeigeführter letzter Atemzug vor dem Weg in die Bedeutungslosigkeit“ sei. Der Bitcoin kletterte am Mittwoch über die Marke von 17.000 US-Dollar und markierte damit ein Zwei-Wochen-Hoch. [Mehr bei CNBC]

Skoda erhöht seine Investitionen in Elektroautomodelle bis 2026 von 3,1 auf 5,6 Milliarden Euro. Vorstandschef Klaus Zellmer sagte im Gespräch mit dem „Handelsblatt“: „Bis 2026 kommen wir mit drei weiteren Elektromodellen, weitere werden folgen.“ Das ist vier Jahre früher, als bislang angekündigt. Zu den Neuerscheinungen gehört ein elektrischer Kleinwagen, ein elektrisches Mittelklasse-SUV und ein Siebensitzer. [Mehr bei Handelsblatt]

Der Co-CEO von Salesforce, Bret Taylor, tritt nach einem enttäuschenden Geschäftsausblick zurück. Mitbegründer Marc Benioff soll im Januar CEO werden, hieß es weiter. Im dritten Quartal legten die Erlöse des Softwareherstellers aus San Francisco um 14 Prozent auf 7,8 Milliarden US-Dollar zu. Gestiegene Betriebsausgaben ließen den Gewinn jedoch von 468 Millionen im Vorjahreszeitraum auf 210 Millionen Dollar schrumpfen. Die Anleger reagierten enttäuscht, die Salesforce-Aktie sackte nachbörslich um über sechs Prozent ab. [Mehr bei HandelsblattThe InformationTechcrunch und Reuters]

Entlassungen: Die Krypto-Börse Kraken entlässt rund 1100 Mitarbeiter oder 30 Prozent der Belegschaft. Mitgründer und CEO Jesse Powell sagte: „Leider haben sich die negativen Einflüsse auf die Finanzmärkte fortgesetzt und wir haben die bevorzugten Optionen ausgeschöpft, um die Kosten an die Nachfrage anzupassen“. Der Stellenabbau wird Mitarbeiter weltweit betreffen. Doordash entlässt 1250 Mitarbeiter im Rahmen einer umfassenderen Initiative, um Kosten einzusparen. Ende 2021 hatte der Lieferdienst noch 8600 Angestellte. [Mehr bei The Information und CNBC]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Florian Fritsch brüstet sich seit Jahren mit einem frühen Tesla-Investment und anderen Startup-Beteiligungen. An einigen ist jedoch anscheinend gar nicht so viel dran wie gedacht, wie unsere Redakteurin Sarah Heuberger aufgeschrieben hat. Gegen Fritsch laufen demnach Ermittlungen wegen Betrugs. [Mehr bei Gründerszene]

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