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Peek & Cloppenburg: Modehändler meldet Insolvenz in Schutzschirmverfahren an, 6800 Mitarbeiter betroffen

Der Modehändler Peek & Cloppenburg ist insolvent. - Copyright: picture alliance / imageBROKER | Karl F. Schöfmann
Der Modehändler Peek & Cloppenburg ist insolvent. - Copyright: picture alliance / imageBROKER | Karl F. Schöfmann

Der Modehändler Peek & Cloppenburg ist insolvent. Das verkündete Thomas Freude, seit Anfang 2023 Mitglied der Geschäftsführung, im Interview mit der "Wirtschaftswoche".

"Wir werden die Peek & Cloppenburg KG, Düsseldorf im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens neu aufstellen", sagte Freude. Nach Angaben des Managers soll die Kanzlei AndresPartners bei der Renovierung unterstützen.

Ein solches Schutzschirmverfahren ist eine Besonderheit im deutschen Insolvenzrecht und wird möglich, wenn einem Unternehmen die Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung droht.

Im Rahmen des Schutzschirmverfahrens verliert der Schuldner nicht die Kontrolle über sein Unternehmen. Er steht lediglich unter der Aufsicht von Insolvenzgericht und Sachwalter, ist jedoch geschützt vor dem Zugriff der Gläubiger auf sein Geld. Man darf sich jedoch nicht von der Begrifflichkeit täuschen lassen: Auch ein Schutzschirmverfahren ist ein Insolvenzverfahren.

Das Schutzschirmverfahren betrifft die Peek & Cloppenburg KG in Düsseldorf. Zu ihr gehören die Zentrale des Unternehmens sowie 67 Filialen. Insgesamt beschäftigt die Kommanditgesellschaft 6800 Mitarbeiter.

Corona-Pandemie habe zu "massivem Umsatzeinbruch" geführt

In den Jahren 2020 und 2021 habe die Corona-Pandemie zu einem "massiven Umsatzeinbruch" bei Peek & Cloppenburg geführt, teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. „Die Auswirkungen haben uns stark getroffen und einen dreistelligen Millionenverlust verursacht“, lässt sich Steffen Schüller in der Mitteilung zitieren. Er ist seit Juni 2022 Geschäftsführer des Modehändlers.

LS/SG