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Nagelsmann-Casting: Holland-Held als Bayern-Rakete?

·Lesedauer: 4 Min.
Nagelsmann-Casting: Holland-Held als Bayern-Rakete?
Nagelsmann-Casting: Holland-Held als Bayern-Rakete?

Viele Akteure des FC Bayern sind mit ihren Nationalmannschaften derzeit bei der Europameisterschaft im Einsatz - an der Säbener Straße läuft hingegen die Planung für die kommende Spielzeit.

Ein wichtiger Aspekt für die Verantwortlichen bei der Planung ist das System des neuen Trainers: Julian Nagelsmann will in München unter anderem die Dreierkette etablieren, die Joachim Löw wohl bei der EM spielen lassen wird und die auch Nagelsmann selbst in Leipzig salonfähig machte.

Um dieses System bei den Bayern erfolgreich spielen zu lassen, fehlt Nagelsmann vor allem ein Puzzleteil. Der 33-Jährige benötigt einen Spieler für die rechte Seite, der sich durch einen offensiven Geist auszeichnet.

Diesen Wunsch hat er vereinsintern bereits hinterlegt, wie SPORT1 Chefreporter Florian Plettenberg in seinem Podcast "Meine Bayern-Woche" enthüllt hat.

Benjamin Pavard erfüllt diese Anforderungen der neuen rechten Bayern-Rakete nicht gänzlich, da er überwiegend defensiv orientiert ist. Stattdessen wird ein Typ wie Alphonso Davies gesucht, der auf der linken Seite unterwegs ist. Eine rechte Rakete, die Schnelligkeit, gute Technik und Verlässlichkeit nach vorne und hinten vereint.

Hainer schließt Mega-Transfers aus

Ein ambitioniertes Anforderungsprofil, dem nicht viele Rechtsverteidiger in Europa gerecht werden. Außerdem gibt es noch ein Problem.

"Bei uns sind in diesem Sommer keine großen Transfers mehr möglich", sagte Präsident Herbert Hainer jüngst. Er bestätigte im Gespräch mit SPORT1 aber auch, dass durchaus nach passenden Spielern gesucht wird. Passend bedeutet in diesem Fall dann wohl auch günstig.

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Nicht einfach für Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Mit Lucas Vázquez entschied sich ein möglicher Kandidat gegen einen Wechsel nach München - und für eine Vertragsverlängerung bei Real Madrid.

Welche Spieler passen überhaupt in das Anforderungsprofil von Nagelsmann - und ist ein Schnäppchen dabei?

Denzel Dumfries

Der Niederländer würde gut in das Anforderungsprofil des offensiven Spielers auf der rechten Seite passen. Der Rechtsverteidiger ist mit der niederländischen Nationalmannschaft gerade bei der EM im Einsatz, machte beim Auftakt gegen die Ukraine mächtig Dampf und traf zum 3:2. Nach dem Turnier könnte bei ihm die Zeit für den nächsten Schritt reif sein.

Seit 2018 spielt Dumfries bei PSV Eindhoven, der Vertrag des 25-Jährigen läuft noch bis Sommer 2023. Bei seinem Klub ist er im jungen Alter Kapitän, PSV wird ihn sicherlich nicht abgegeben wollen. Schon gar nicht konstengünstigg. Das Eindhovens Dagblad berichtete zuletzt vom Interesse des FC Everton und "mehrerer Klubs", die Dumfries auf dem Radar hätten. Mehrere deutsche Medien interpretierten bereits ein Interesse des FC Bayern hinein.

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Der Marktwert des Niederländers dürfte mit einem guten EM-Turnier mit Oranje steigen. Das Eindhovens Dagblad hält derzeit eine Ablöse von rund 15 Millionen Euro für realistisch. Damit dürfte Dumfries zu einer der erschwinglicheren Optionen zählen.

Achraf Hakimi

Der Marokkaner zeigte in der Bundesliga bereits, dass er die rechte Seite rauf und runter rennen kann. Seine Schnelligkeit kommt mit einer starken Technik und einer allgegenwärtigen Torgefahr einher.

In der vergangenen Spielzeit wurde Hakimi mit Inter Mailand italienischer Meister. Der 22-Jährige wäre womöglich die Ideallösung für das Schema Dreierkette. Das Problem: Der Preis.

Der SPORT1 Podcast "Meine Bayern-Woche" auf podcast.sport1.de, in der SPORT1 App und den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Deezer und Podigee

Hakimi hat bei Inter einen Vertrag bis 2025 und würde bei einem Wechsel in diesem Sommer mindestens 50 Millionen Euro kosten. Hakimi selbst ist nach SPORT1-Informationen für einen Wechsel nach München offen. Für den Preis ist ein Transfer allerdings unrealistisch. Paris St. Germain hat bereits konkretes Interesse angemeldet.

Ridle Baku

Der frisch gebackene U21-Europameister wurde nicht nur von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus im EM-Kader von Bundestrainer Joachim Löw vermisst. Er hat in Wolfsburg einen enormen Entwicklungsschub bekommen und war wesentlich am Champions-League-Einzug des VfL beteiligt. Sechs Tore und acht Vorlagen sind ein Beleg für den Offensivdrang des pfeilschnellen Mannes. Das Hindernis: Baku hat beim VfL einen Vertrag bis 2025, kann auch dort Königsklasse spielen. Der FC Bayern beschäftigte sich mit ihm bereits im vergangenen Sommer als feststand, dass er Mainz 05 verlassen wird. Die Wölfe-Bosse rechnen derzeit nicht mit einem Angebot aus München.

Noussair Mazraoui

Der Rechtsverteidiger machte bei Ajax Amsterdam auf sich aufmerksam. Spannend: Der Vertrag des 23-Jährigen läuft im Sommer 2022 aus.

Mazraoui könnte eine weniger prominente aber wohl recht günstige Lösung auf der rechten Seite darstellen, soll für zehn bis 15 Millionen Euro Ablöse zu haben sein. Der seriöse niederländische Telegraaf hatte zuletzt berichtet, dass der 23-jährige Rechtsverteidiger beim FC Bayern gehandelt werde. Allerdings hatte Mazraoui eine von Verletzungen erschwerte letzte Saison, die seine zuvor steile Entwicklung gebremst hat. Fraglich also, ob er gleich das von Bayern benötigte Niveau mitbrächte.

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