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Munich Re fordert bessere staatliche Katastrophenvorsorge

·Lesedauer: 1 Min.

GLASGOW (dpa-AFX) - Der Rückversicherer Munich Re <DE0008430026> mahnt wegen steigender Gefahr von Naturkatastrophen eine bessere staatliche Vorsorge an. Vorstandschef Joachim Wenning plädierte am Mittwoch für "Risikovorstände" in den Regierungen, bei denen die Zuständigkeit für Vorbeugung und Katastrophenhilfe zentral zusammenläuft - in Analogie zu den Risikovorständen, die in großen Unternehmen für die Gefahrenprävention zuständig sind. "Wir müssen das Risikomanagement der Staaten und die Einstellung zum Risikomanagement stärken", sagte Wenning am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Glasgow.

Anlass der Forderung ist unter anderem die Hochwasserkatastrophe im Sommer, die europaweit volkswirtschaftliche Schäden von geschätzt 46 Milliarden Euro verursacht hatte. Die Munich Re kritisiert, dass in den Regierungen die Zuständigkeit für Gefahren und Risiken bisher häufig auf mehrere Ministerien verteilt sei. "Katastrophenvorsorge scheitert daher oft schon an den unklaren Zuständigkeiten in den betroffenen Ländern", hieß es in einer Mitteilung des Münchner Dax-Konzerns <DE0008469008>.

Die Gefahr schwerer Unwetter und die voraussichtlichen Schäden würden voraussichtlich weiter steigen, sagte Ernst Rauch, der Leiter der Geowissenschaften des Unternehmens, auf der Pressekonferenz am Rande der Glasgower Klimakonferenz. "Unsere Beobachtung ist, dass vor allem in Europa und in Teilen Nordamerikas sogenannte konvektive Stürme zunehmen. Das sind schwere Gewitter, häufig verbunden mit Tornados, Hagel und extremem Niederschlag." Die Munich Re führt seit Jahrzehnten eine Datenbank zu den weltweiten Naturkatastrophen.

Das Unternehmen legte eine Reihe weiterer Vorschläge und Forderungen vor. Dazu gehören der Ruf nach international koordinierten Fahrplänen für den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Verbesserung des Versicherungsschutzes bei Naturkatastrophen in Entwicklungs- und Schwellenländern.

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