Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.448,04
    -279,63 (-1,78%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.083,37
    -74,77 (-1,80%)
     
  • Dow Jones 30

    33.290,08
    -533,37 (-1,58%)
     
  • Gold

    1.763,90
    -10,90 (-0,61%)
     
  • EUR/USD

    1,1865
    -0,0045 (-0,38%)
     
  • BTC-EUR

    30.293,58
    +177,28 (+0,59%)
     
  • CMC Crypto 200

    888,52
    -51,42 (-5,47%)
     
  • Öl (Brent)

    71,50
    +0,46 (+0,65%)
     
  • MDAX

    34.022,52
    -200,17 (-0,58%)
     
  • TecDAX

    3.489,37
    -18,59 (-0,53%)
     
  • SDAX

    16.004,92
    -165,43 (-1,02%)
     
  • Nikkei 225

    28.964,08
    -54,25 (-0,19%)
     
  • FTSE 100

    7.017,47
    -135,96 (-1,90%)
     
  • CAC 40

    6.569,16
    -97,10 (-1,46%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.030,38
    -130,97 (-0,92%)
     

"Man muss jeden Moment damit rechnen, dass das Fahrzeug etwas macht, was es nicht soll" — so läuft das Modellprojekt mit 3 autonomen Bussen in Karlsruhe

·Lesedauer: 2 Min.
Die autonomen Minibusse sind barrierefrei.
Die autonomen Minibusse sind barrierefrei.

Vera, Ella und Anna sind fahrerlose Minibusse, die seit Mitte April im Karlsruher Stadtteil Weiherfeld-Dammerstock im normalen Stadtverkehr mitfahren. Die autonomen E-Busse sind Teil eines Modellprojekts des Bundesverkehrsministeriums und können über die App „eva-shuttle“ für jede beliebige Strecke im Testgebiet gebucht werden — und das kostenlos. Laut den Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) soll das bundesweit einmalige Projekt noch bis Ende Juli weiterlaufen, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet.

Um zukunftsfähig zu werden, müssen die autonomen E-Busse zunächst erstmal den unvorhersehbaren Stadtverkehr meistern. Dabei gibt es noch einige Herausforderungen. Beispielsweise dürfen die Busse aus Sicherheitsgründen derzeit höchstens mit 20 Kilometern pro Stunde fahren — tatsächlich fahren sie nur 12,5 Kilometer pro Stunde — und sind so programmiert, dass sie bei jeder noch so kleinen potenziellen Gefahr stehenbleiben. Aus diesem Grund empfindet sie manch einer auch als Verkehrshindernis.

Da viele Menschen auch viele nicht vorhersehbare Entscheidungen treffen, muss immer ein Sicherheitsfahrer mit an Bord sein, der den Bus im Notfall durch das Betätigen eines roten Knopfs zum Stehen bringen kann. VBK-Sicherheitsfahrer Christoph musste dies zwar bisher nur einmal tun, jedoch muss man „jeden Moment damit rechnen, dass das Fahrzeug etwas macht, was es nicht soll“. Bisher hat es aber nur einen Auffahrunfall gegeben, der auf menschliches Versagen zurückzuführen ist — ein Sicherheitsfahrer hat dabei zu spät auf den roten Knopf gedrückt.

Manko der Busse: Die Bestellung läuft per App - und schließt so Ältere aus

Im ersten Monat wurden die Shuttles zu über 300 Fahrten bestellt und haben etwas mehr als 500 Fahrgäste befördert. Die meisten Testpassagiere sind vor allem neugierig und wollen die Busse einmal ausprobieren. Rund 20 Prozent der Passagiere nutzen das Angebot sogar regelmäßig.

Zwar sind die Busse barrierefrei, doch viele alte Menschen können den Service nicht nutzen, da sie kein Smartphone haben. Dabei könnten die Shuttles gerade älteren Menschen künftig die Mobilität erleichtern. Darüber hinaus könnten mit ihnen in Zukunft und mit ausgereifter Technik auch ÖPNV-Lücken geschlossen werden, besonders nachts, an Wochenenden und in ländlichen Regionen.

it

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.