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Falsche Bankangestellte fragen Daten ab

·Lesedauer: 1 Min.
Wer einen Anruf von einem Bankmitarbeiter erhält, sollte skeptisch bleiben. Vor allem: Keine persönlichen Daten preisgeben.
Wer einen Anruf von einem Bankmitarbeiter erhält, sollte skeptisch bleiben. Vor allem: Keine persönlichen Daten preisgeben.

Sie nutzen den Überraschungseffekt: Kriminelle geben sich am Telefon als Bankangestellte aus. Ihr Ziel: Die persönlichen Daten der Angerufenen abgreifen. Wie Sie sich schützen können.

Berlin (dpa/tmn) - Vorsicht vor Betrügern: Angebliche Bankangestellte versuchen per Telefon an die Daten von Kunden zu kommen. Unter einem Vorwand werden die Onlinebanking-Zugangsdaten abgefragt, warnt der Bundesverband deutscher Banken in Berlin.

In einigen Fällen wird versucht, über eine Fernwartungssoftware Zugang zum Computer zu erhalten, um auch die Transaktionsnummern (TANs) abgreifen zu können.

Anrufer machen Druck

In den Gesprächen wird oft Druck aufgebaut: Wer den Anweisungen nicht folgt, dem wird meist mit einer Kontosperrung gedroht oder damit, dass die vermeintlichen Zahlungen ins Ausland gebucht würden.

Wer angerufen wird, sollte wissen: Mitarbeiter einer Bank rufen Kunden nicht an, um sie nach ihren kompletten Telefon-Banking-PINs, der Onlinebanking-PIN oder einer Transaktionsnummer (TAN) zu fragen. Vertrauliche Zugangsdaten sollten nicht an Dritte weitergegeben werden.

Keinen Scan vom TAN-Aktivierungsbrief machen

Ebenfalls wichtig: Keinen Scan des TAN-Aktivierungsbriefs verschicken. Auch per Post sollte dieser Brief nicht an Unbekannt geschickt werden. Der Aktivierungsbrief ist nur für die eigenen Unterlagen bestimmt, erklärt der Bankenverband.

Außerdem sollte niemand einem Fremden Zugriff auf den eigenen Computer oder das Mobiltelefon gewähren und keine Fernwartungssoftware herunterladen.

Im Zweifel sollten die Onlinebanking- und Telefon-Banking-PIN geändert werden. In diesem Fall verschickt die Bank neue Zugangsdaten.