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Fahrgastverband wegen 9-Euro-Ticket für Verzicht auf Fahrradmitnahme

BERLIN (dpa-AFX) - Der Fahrgastverband Pro Bahn hat sich dafür ausgesprochen, mit dem Start des 9-Euro-Tickets im Nahverkehr Anfang Juni die Fahrradmitnahme in Zügen teilweise auszusetzen. "Auf bestimmen Strecken sollte die Fahrradmitnahme ausgeschlossen werden", sagte Pro-Bahn-Sprecher Karl-Peter Naumann der "Rheinischen Post" (Mittwoch). "Das ist die einzige Möglichkeit, noch mehr Chaos zu verhindern."

Angesichts zu erwartender überfüllter Züge sei die Maßnahme besser, "als dass die Leute mit dem Fahrrad am Bahnsteig stehen und nicht mitkommen", sagte der Bahnexperte. Jeder könne sich dann vorher darauf einstellen.

Ab Juni soll für drei Monate bundesweit ein günstiges Ticket im Nah- und Regionalverkehr gelten, für 9 Euro pro Monat. Das Vorhaben ist Teil des Entlastungspakets der Koalition aus SPD, Grünen und FDP.

Nach Darstellung des Bundesverkehrsministeriums kann ein Fahrrad im jeweiligen Geltungsbereich weiterhin mitgenommen werden, wenn ein bestehendes Abo diesen Vorteil vorsieht. Die Mitnahme sei aber nicht Teil des 9-Euro-Tickets: "Ist die Fahrradmitnahme nicht Teil des bestehenden Abos oder handelt es sich um einen Neukunden, muss die Fahrradmitnahme regulär dazu gebucht werden."

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