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Europaratsgremium: Pandemie hat Ungleichheiten verschärft

·Lesedauer: 1 Min.

STRASSBURG (dpa-AFX) - Die Corona-Pandemie hat marginalisierte Bevölkerungsgruppen nach Ansicht eines Expertengremiums des Europarats besonders schwer getroffen und Ungleichheiten in der Gesellschaft verstärkt. Diese beziehen sich auf fast alle Politikfelder, etwa den Zugang zu Bildung, Beschäftigung, Gesundheit und Wohnen, wie es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des Antirassismusausschusses heißt.

Der Bericht nennt mit Verweis auf Studien eine erhöhte Ansteckungsgefahr und auch mögliche höhere Sterberaten bei Zugehörigen religiöser und ethnischer Minderheiten, etwa weil sie überproportional oft in Hochrisikosektoren wie der Pflege tätig seien oder in überbelegten Wohnungen hausten. Besonders für viele Roma habe sich die Situation in der Krise bedeutend verschlechtert, aber auch für Migranten sowie Asylsuchende.

Der Ausschuss beklagt, dass die Krise im vergangenen Jahr allgemein Rückschritte bei den Menschenrechten in Europa gebracht habe.

Der Europarat mit Sitz im französischen Straßburg kümmert sich um den Schutz der Menschenrechte in seinen 47 Mitgliedstaaten. Er ist kein Organ der Europäischen Union.