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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 26.04.2022 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 5 Min.

Habeck: Deutschland könnte Ölembargo gegen Russland handhaben

WARSCHAU - Ein Ölembargo gegen Russland ist aus Sicht von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck "handhabbar" geworden. Deutschland sei "einer Unabhängigkeit von russischen Ölimporten sehr, sehr nahe gekommen", sagte Habeck am Dienstag in Warschau nach Gesprächen mit der polnischen Klimaministerin Anna Moskwa. Es sei gelungen, die Abhängigkeit von 35 Prozent vor Beginn des Ukraine-Krieges innerhalb von acht Wochen auf 12 Prozent zu senken.

USA: Verbrauchervertrauen trübt sich ein

WASHINGTON - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im April eingetrübt. Das Verbrauchervertrauen fiel zum Vormonat revidierten Angaben zufolge um 0,3 Punkte auf 107,3 Zähler, wie das Marktforschungsinstitut Conference Board am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen Indexwert von 108,2 Punkte erwartet. Ursprünglich war für März ein Wert von 107,2 Punkte ermittelt worden.

USA: Neubauverkäufe fallen deutlich stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe neuer Häuser deutlich stärker als erwartet gefallen. Im März seien die Verkaufszahlen im Monatsvergleich um 8,6 Prozent gesunken, teilte das Handelsministerium am Dienstag in Washington mit. Analysten hatten im Schnitt lediglich einen Rückgang um 0,6 Prozent erwartet. Im Februar waren sie noch um revidierte 1,2 (zunächst 2,0 Prozent) gefallen.

ROUNDUP: Arbeitgeber halten sich Klage gegen Mindestlohnerhöhung offen

BERLIN - Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat ihre Forderung nach Nachbesserungen bei der geplanten Mindestlohnerhöhung bekräftigt. "Wir glauben, dass der jetzige Gesetzgebungsvorschlag nicht nur politisch, sondern auch rechtlich ausgesprochen fragwürdig ist", sagte BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter am Dienstag in Berlin. Das Gesetz von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) soll an diesem Donnerstag erstmals im Bundestag beraten werden und den Mindestlohn zum 1. Oktober auf 12 Euro pro Stunde erhöhen. Eine Klage gegen das Gesetz hält sich die BDA weiter offen. Sie lehnt staatliche Lohnfestsetzung ab.

Studie: Energiewende-Tempo reicht nicht für 1,5-Grad-Ziel

DÜSSELDORF - Die weltweiten Bemühungen um eine Energiewende reichen einer Studie zufolge bislang nicht aus, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Selbst mit den Regierungsverpflichtungen von 64 Ländern und den prognostizierten Technologietrends könnte die globale Erwärmung bis 2100 1,7 bis 2,4 Grad Celsius betragen, heißt es in einer Dienstag veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung McKinsey. Die 64 Länder deckten mehr als 89 Prozent der weltweiten Emissionen ab.

USA: Häuserpreise ziehen in Rekordtempo an - FHFA

NEW YORK - In den USA sind die Häuserpreise im Februar in Rekordtempo angestiegen. Im Vergleich zum Vormonat zogen sie um 2,1 Prozent an, wie die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Dienstag in New York mitteilte. Dies ist laut FHFA der stärkste bislang gemessene Anstieg.

USA: Hauspreise steigen stärker als erwartet- Case-Shiller-Index

NEW YORK - Die US-Hauspreise sind im Februar noch stärker als erwartet gestiegen. In den 20 großen Metropolregionen der Vereinigten Staaten stiegen die Preise gegenüber dem Vorjahresmonat um 20,2 Prozent, wie aus dem am Dienstag in New York veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 19,2 Prozent gerechnet.

USA: Aufträge für langlebige Güter steigen weniger als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Aufträge für langlebige Güter im März weniger als erwartet gestiegen. Die Bestellungen seien im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Prozent geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Dienstag in Washington mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 1,0 Prozent gerechnet. Bei langlebigen Gütern handelt es sich um industriell gefertigte Waren wie Maschinen. Im Februar waren sie noch um revidierte 1,7 Prozent (zunächst: -2,1 Prozent) gefallen.

Studie: EU-Exporte nach Großbritannien seit Brexit eingebrochen

LONDON - Die Ausfuhren aus der EU nach Großbritannien sind einer neuen Studie zufolge wegen des Brexits deutlich eingebrochen. Der britisch-europäische Handel sei seit dem Ende der Teilnahme Großbritanniens am EU-Binnenmarkt und der europäischen Zollunion "erheblich gestört", schrieben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der London School of Economics and Political Science (LSE) in dem am Dienstag veröffentlichten Beitrag.

ROUNDUP: Deutschland und Polen wollen unabhängiger von russischem Gas werden

BERLIN/WARSCHAU - Deutschland will enger mit Polen zusammenarbeiten, um die Abhängigkeit von russischem Öl zu verringern. Bei einem Besuch von Wirtschaftsminister Robert Habeck am Dienstag in Warschau gehe es unter anderem darum, neue Importrouten auszuloten, teilte sein Ministerium mit. Der Grünen-Politiker und seine polnische Kollegin Anna Moskwa wollten sich am frühen Nachmittag äußern.

IW-Studie: Fast 40 Prozent aller Ausbildungsplätze unbesetzt

KÖLN - Fast 40 Prozent aller Ausbildungsplätze in Deutschland bleiben nach einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unbesetzt. Stark betroffen seien auch Berufe, in denen schon heute ein ausgeprägter Fachkräftemangel herrsche, berichteten die Wirtschaftsforscher am Dienstag. Über die Studie berichtete zuerst die "Rheinische Post".

Ukraine-Krieg: IWF bezahlt Kiew monatliche Haushaltsausgaben

KIEW - Wegen des russischen Angriffskriegs hat der Internationale Währungsfonds (IWF) der Ukraine ein Sonderkonto zur Begleichung von Haushaltsausgaben eingerichtet. Von IWF und Weltbank erhalte Kiew so monatlich umgerechnet knapp 4,7 Milliarden Euro, teilte Ministerpräsident Denys Schmyhal am Dienstag im ukrainischen Fernsehen mit. Das seien die Kosten, welche der ukrainische Haushalt für Sozialausgaben infolge des Krieges benötige.

Experte: Ukraine-Konferenz in Ramstein betont Führungsrolle der USA

MAINZ/RAMSTEIN - Die Ukraine-Konferenz in Ramstein unterstreicht nach Einschätzung des US-Experten David Sirakov die Führungsrolle der USA im Umgang mit dem russischen Angriffskrieg. "Die Ankündigung von Präsident Joe Biden 2021 auf der Münchner Sicherheitskonferenz, dass Amerika zurück sei auf der internationalen Bühne, konnte man zwar in einigen Entscheidungen schon sehen. Aber die Führung, die Washington seit Beginn des Ukraine-Krieges übernimmt, ist der ausdrückliche Nachweis dieses Wandels", sagte der Politologe von der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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