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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 18.05.2021 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 4 Min.

USA: Baubeginne gehen stärker als erwartet zurück

WASHINGTON - Die US-Bauwirtschaft hat im April einen Dämpfer erlitten. Die Zahl der neu begonnenen Bauten ging deutlich zurück und es wurden kaum mehr Häuser zum Bau genehmigt. Die Baubeginne fielen im Monatsvergleich um 9,5 Prozent, wie das Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur einen Rückgang um 2,0 Prozent erwartet.

Eurozone rutscht in die Rezession

LUXEMBURG - Die Eurozone ist im Herbst und Winter in die Rezession gerutscht. Im ersten Quartal des laufenden Jahres sei die Wirtschaftsleistung (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,6 Prozent geschrumpft, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit und bestätigte damit eine erste Schätzung. Bereits im Schlussquartal 2020 war die Wirtschaft der 19 Euroländer geschrumpft, und zwar um 0,7 Prozent. Auch die Europäische Union (EU), die 27 Länder umfasst, rutschte in die Rezession.

Eurozone: Exporte geben leicht nach - Importe steigen deutlich

LUXEMBURG - Der Außenhandel der 19 Euroländer hat sich im März durchwachsen entwickelt. Während die Ausfuhren leicht zurückgingen, stiegen die Einfuhren deutlich an, wie aus Zahlen des Statistikamts Eurostat vom Dienstag hervorgeht. Die Exporte sanken demnach bereinigt um 0,3 Prozent gegenüber Februar, die Importe kletterten um 5,6 Prozent. Die Handelsbilanz wies einen Überschuss von 13,0 Milliarden Euro aus, nach 23,1 Milliarden Euro im Februar.

Großbritannien: Arbeitslosigkeit geht zurück

LONDON - Die Arbeitslosigkeit in Großbritannien ist leicht rückläufig. Die Arbeitslosenquote betrug in den drei Monaten bis März 4,8 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Dienstag in London mitteilte. Das sind 0,1 Prozentpunkte weniger als im Februar. Analysten hatten im Schnitt eine unveränderte Quote erwartet. Verglichen mit dem vierten Quartal 2020 lag die Quote in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 0,3 Punkte niedriger. Vor der Corona-Krise hatte sie mit vier Prozent allerdings noch niedriger gelegen.

Corona-Notstand als Bürde: Japans Wirtschaft wieder geschrumpft

TOKIO - Japans Wirtschaft ist in Folge eines erneuten Corona-Notstands erstmals seit drei Quartalen wieder geschrumpft. Wie die Regierung am Dienstag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte, sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der vor Deutschland drittgrößten Volkswirtschaft der Welt auf das Jahr hochgerechnet um 5,1 Prozent und damit etwas stärker als von Volkswirten erwartet.

ROUNDUP: Schlappe für Gegner der EZB-Staatsanleihenkäufe in Karlsruhe

KARLSRUHE - Die Deutsche Bundesbank kann sich weiter uneingeschränkt an den umstrittenen Staatsanleihenkäufen der Europäischen Zentralbank (EZB) beteiligen. Bundesregierung und Bundestag haben nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vor gut einem Jahr die Käufe ausreichend überprüft. Zu diesem Fazit kommt das Gericht in einem am Dienstag veröffentlichten Beschluss vom 29. April.

ROUNDUP: Afrikas Wirtschaft ankurbeln - Macron lädt zu Gipfel in Paris

PARIS - Die internationale Gemeinschaft will auf einem Gipfeltreffen in Paris über die wirtschaftliche Wiederbelebung Afrikas nach der Corona-Pandemie beraten. Der französische Staatschef Emmanuel Macron hat zu dem Gipfel geladen, bei dem es um ein großes Unterstützungspaket gehen soll, mit dem afrikanische Länder die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie überwinden können.

Arbeitgeberverband warnt vor einem 'Feuerwerk der Belastungen'

BERLIN - Der Arbeitgeberverband BDA wirft Grünen, SPD und Linken vor, in ihren Programmen zur Bundestagswahl ein "Feuerwerk der Belastungen" für die Wirtschaft zu planen. Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Rainer Dulger, warnte am Dienstag bei der Vorstellung eines Acht-Punkte-Papiers zur bevorstehenden Wahl vor allem vor einer Ausweitung der Sozialbeiträge. Ohne Reformen drohe eine Überschreitung der Marke von 40 Prozent des Bruttolohns.

ROUNDUP: EU-Regeln zur Unternehmensteuer? Brüssel bohrt ein dickes Brett

BRÜSSEL - Bis zu 70 Milliarden Euro jährlich gehen den EU-Staaten Schätzungen zufolge durch Steuervermeidung großer Konzerne verloren - aus Sicht der EU-Kommission untragbar in Zeiten großer Haushaltslöcher und Pandemiekosten. Die Brüsseler Behörde plant deshalb einen neuen Anlauf, mit einheitlichen Regeln Schlupflöcher zu stopfen und das Aufkommen zwischen den EU-Staaten fairer zu verteilen. Unternehmen verspricht sie Kostenersparnis durch weniger Bürokratie. Der Erfolg der Initiative ist allerdings fraglich. Wieder einmal, muss man sagen.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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