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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 12.03.2021 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 6 Min.

USA: Konsumklima der Uni Michigan hellt sich deutlich auf

MICHIGAN - Das Konsumklima in den USA hat sich im März deutlich aufgehellt. Die von der Universität Michigan erhobene Verbraucherstimmung stieg gegenüber dem Vormonat um 6,2 Punkte auf 83,0 Zähler, wie die Universität am Freitag nach einer ersten Erhebung mitteilte. Das ist der höchste Stand seit einem Jahr. Analysten hatten im Schnitt mit einem geringeren Anstieg auf 78,5 Punkte gerechnet.

USA: Erzeugerpreise ziehen weiter an

WASHINGTON - Der Preisauftrieb auf Herstellerebene hat sich in den USA weiter verschärft. Die Erzeugerpreise seien im Februar zum Vorjahresmonat um 2,8 Prozent gestiegen, teilte das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Das ist der stärkste Zuwachs seit Oktober 2018. Analysten hatten im Schnitt einen Anstieg um 2,7 Prozent erwartet. Ohne Berücksichtigung der stärker schwankenden Preise für Energie und Lebensmittel betrug der Preisanstieg 2,5 Prozent.

ROUNDUP: Druck für Impfstart in Praxen wächst - Spahn mahnt zu Geduld

BERLIN - Trotz wachsenden Drucks für einen schnellen Start in Deutschlands Arztpraxen dürfte sich ein kräftiger Anschwung für die Corona-Impfungen noch mehrere Wochen hinziehen. Die Bundesregierung hat mangels Prognosen einiger Hersteller noch keine Sicherheit über die genauen Impfstoff-Lieferungen im April, wie Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitag mitteilte. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten wollen an diesem Mittwoch den Fahrplan für die Praxen festlegen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mahnte, rasches Impfen nicht mit zu vielen Regelungen zu erschweren.

Italien vor neuen Corona-Maßnahmen - Draghi: Impfen im Fitnessstudio

ROM - Pandemie-Hilfen, Impfkampagne und Corona-Regeln: Italiens Premier Mario Draghi hat in einer Rede vor Mitarbeitern eines Impfzentrums die Strategie seiner Regierung in der Krise erläutert. "Ich bin mir bewusst, dass die Maßnahmen von heute Auswirkungen auf die Bildung der Kinder, die Wirtschaft und auch auf den psychischen Zustand von uns allen haben werden", sagte der frühere Chef der Europäischen Zentralbank am Freitag. Sie seien jedoch notwendig, um eine Verschlechterung der Corona-Pandemie zu verhindern.

ROUNDUP: Umweltverbände erbost über Entwürfe von Klöckner zu Agrarreform

BERLIN - Mehrere Umweltverbände üben scharfe Kritik an den jüngst vorgestellten Entwürfen des Landwirtschaftsministeriums zur Umsetzung der EU-Agrarpolitik in Deutschland. So beklagen etwa Greenpeace, die Deutsche Umwelthilfe und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dass mit den Vorschlägen von Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) der Klima- und Naturschutz zu kurz komme.

ROUNDUP 2: Corona-Hilfen fließen wieder - Wo war die Lücke für Betrug im System?

BERLIN - Rund eine Woche lang mussten Unternehmen auf wichtige Corona-Hilfen vom Staat verzichten. Den Grund hatte das Wirtschaftsministerium am vergangenen Freitag klammheimlich auf einer Internetseite veröffentlicht: Betrugsverdacht. "In einigen Fällen" könnten sich Schwindler unrechtmäßig staatliche Hilfsgelder erschlichen haben. Alle Abschlagszahlungen, also Vorschüsse auf die tatsächlichen Hilfen, wurden sofort gestoppt, die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Jetzt, nach einer Woche, fließt das Geld wieder "in vollem Umfang", wie eine Sprecherin am Freitag erklärte.

ROUNDUP 2: Regierungsausgaben für externe Berater 2020 stark gestiegen

BERLIN - Die Ausgaben der Bundesregierung für externe Berater sind im vergangenen Jahr erneut deutlich gestiegen. Vorläufige Meldungen der einzelnen Ressorts an das Finanzministerium summieren sich auf 433,5 Millionen Euro, was einer Zunahme um 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das geht aus Antworten des Ministeriums auf Anfragen des Linken-Abgeordneten Matthias Höhn hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

ROUNDUP: Nur eine Brexit-Folge? Britischer Handelseinbruch mit vielen Facetten

LONDON - Für die britische Regierung ist es ein herber Schlag, für Brexit-Gegner eine erwartbare Folge: Der britische Handel mit der EU ist im ersten Monat nach dem vollständigen EU-Austritt des Landes deutlich eingebrochen. Um 40,7 Prozent seien die Exporte in die Staatengemeinschaft im Januar im Vergleich zum Vormonat gesunken, teilte das Statistikamt ONS am Freitag in London mit. Die Importe brachen ebenfalls ein, um 28,8 Prozent. Das machte sich auch im Gesamtbild bemerkbar: Aus- und Einfuhren sanken demnach insgesamt um je rund ein Fünftel. Es handele sich um den größten monatlichen Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen im Januar 1997.

ROUNDUP: Mallorca ab Sonntag kein Corona-Risikogebiet mehr

BERLIN - Wegen stark sinkender Corona-Infektionszahlen hebt die Bundesregierung die Reisebeschränkungen für Mallorca auf. Die beliebteste Urlaubsinsel der Deutschen gilt ab Sonntag wie auch die anderen Balearen-Inseln und einige spanische Festlandsregionen nicht mehr als Risikogebiet, wie das Robert Koch-Institut am Freitag im Internet mitteilte. Damit verbunden ist auch die Aufhebung der Reisewarnung des Auswärtigen Amts. Das bedeutet: Urlaub auf Mallorca ist wieder ohne Quarantäne und Testpflicht nach der Rückkehr möglich.

ROUNDUP: Japans Regierungschef wird Bidens erster Staatsgast im Weißen Haus

TOKIO - Der japanische Ministerpräsident Yoshihide Suga wird nach Angaben aus Tokio als erster ausländischer Staatsgast von US-Präsident Joe Biden im Weißen Haus empfangen. Sugas Besuch in Washington sei in der ersten April-Hälfte geplant, erklärte ein japanischer Regierungssprecher am Freitag.

Eurozone: Überraschend starke Industrieproduktion

LUXEMBURG - Die Industrie der Eurozone ist stärker als erwartet in das Jahr 2021 gestartet. Im Januar sei die Fertigung im Monatsvergleich um 0,8 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mit. Analysten hatten zwar einen Zuwachs erwartet, waren aber im Schnitt nur von einem Anstieg um 0,5 Prozent ausgegangen.

RKI-Chef: Dritte Welle so flach halten wie möglich

BERLIN - Angesichts einer beginnenden dritten Corona-Welle hat das Robert Koch-Institut (RKI) die Bürger zum weiteren Einhalten der Schutzmaßnahmen aufgerufen. "Diese dritte Welle müssen wir gemeinsam so flach halten wie möglich", sagte Institutschef Lothar Wieler am Freitag in Berlin. Es gelte zu verhindern, in eine Situation wie vor Weihnachten zu kommen, als es viele Erkrankungen, schwere Verläufe und Todesfälle sowie eine starke Belastung des Gesundheitssystems gegeben habe. Die Pandemie sei ein Marathon, so Wieler - man sei nun im letzten, besonders anstrengenden Drittel.

ROUNDUP 2: Verbraucherpreise ziehen an - Kraftstoffe deutlich teurer

WIESBADEN - Nach dem Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung zieht die Teuerung in Deutschland weiter an. Die Verbraucherpreise stiegen im Februar um 1,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. "Damit hat die Inflationsrate nach dem Ende der temporären Senkung der Mehrwertsteuersätze zum Jahreswechsel im zweiten Monat in Folge fast wieder das Vorkrisenniveau erreicht", erklärte die Wiesbadener Behörde. Im Januar hatte sie bereits eine Rate von 1,0 Prozent gemessen, nach minus 0,3 Prozent im Dezember.

Spanien: Inflation rutscht in den negativen Bereich

MADRID - In Spanien ist die Inflationsrate im Februar wieder in den negativen Bereich gerutscht. Die nach europäischer Methode erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) sanken im Jahresvergleich um 0,1 Prozent, wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Damit wurde eine erste Erhebung wie von Analysten erwartet bestätigt. Im Januar hatte die Inflationsrate noch bei plus 0,4 Prozent gelegen.

ROUNDUP 2: Biden will Impfstoffe für alle Erwachsenen bis Mai freigeben lassen

WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden will die Staffelung nach Impfgruppen in der Corona-Pandemie aufheben und Impfstoffe bis spätestens 1. Mai für alle Erwachsenen in den USA freigeben lassen. Bei seiner ersten großen Fernsehansprache an die Nation kündigte Biden am Donnerstagabend (Ortszeit) eine entsprechende Anordnung an die Bundesstaaten an. Der Präsident rief die Amerikaner zugleich eindringlich dazu auf, sich impfen zu lassen. Jeder müsse seinen Teil dazu beitragen, das Virus zu stoppen, betonte er ein Jahr nach Beginn der Pandemie. "Dieser Kampf ist noch lange nicht vorbei."

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.