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Devisen: Eurokurs im späten US-Handel wieder unter 1,10 Dollar

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs <EU0009652759> hat am Mittwoch im US-Handel nach einem Anstieg auf 1,10 Dollar wieder leicht nachgegeben. Nachdem die Gemeinschaftswährung den höchsten Stand seit etwa drei Wochen erreichte, kostete sie rund eine Stunde vor dem Handelsschluss an der Wall Street 1,0987 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0958 (Dienstag: 1,0950) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9126 (0,9132) Euro.

Marktteilnehmer führten die Kursgewinne des Euro vor allem auf den schwächeren US-Dollar zurück. Die amerikanische Währung gab gegenüber vielen anderen Devisen nach. Ausschlaggebend war die insgesamt gute Stimmung an den Aktienbörsen, die den Dollar als weltweite Reservewährung weniger lukrativ erscheinen ließ. Der Dollar wird in Marktphasen mit erhöhter Unsicherheit oft verstärkt nachgefragt. Von dem von der US-Notenbank (Fed) veröffentlichten Protokoll der jüngsten Zinssitzung von Ende April gingen keine neuen Impulse aus. Es bot nichts wirklich Neues.