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Deutsche Bank, Commerzbank und ING: Europäische Banken zahlten Russland 800 Millionen Euro Steuern in 2023

 - Copyright: Credits: picture alliance / Shotshop | K-H Spremberg, Shotshop | K-H Spremberg | Getty Images/ SERGEI GUNEYEV / Kontributor, Westend61
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Geldregen für den Kreml: Trotz der internationalen Sanktionen haben europäische Banken vergangenes Jahr etwa 800 Millionen Euro Steuern an Russland gezahlt. Das berichtete die "Financial Times". Zu den Banken gehören die Raiffeisen Bank International, Unicredit, die ING, Commerzbank, das italienische Geldinstitut Intesa Sanpaolo und die ungarische Bank OTP.

Gemeinsam hätten die Banken einen Gewinn von mehr als drei Milliarden Euro für das Jahr 2023 in dem autoritären Staat eingefahren, wie die englische Wirtschaftszeitung berichtet. Die Zahl sei dreimal so hoch, wie noch im Jahr 2021. Das Geld kommt laut der "Financial Times" zum Teil aus Quellen, die die Banken nicht aus Russland abziehen können.

Besonders profitiert hätten die europäischen Banken von der Schwäche der russischen Kollegen. Aufgrund der Sanktionen im Zuge des Ukraine-Kriegs fiel ein erheblicher Teil des internationalen Geschäfts der russischen Banken weg.

Russland: Auch für die eigenen Banken lief es gut

Doch auch für russische Banken lief das Geschäft durchaus gut. Wie Business Insider bereits im Februar berichtet hatte, erzielten die Geldinstitute im Jahr 2023 einen Rekordgewinn. Diese haben im vergangenen Jahr 3,3 Billionen Rubel beziehungsweise 34 Mrd. Euro verdient. Das entspricht in etwa 34 Milliarden Euro. Damit haben sie einen neuen Rekord aufgestellt. Die Gewinne sind ein enormer Sprung gegenüber den 200 Milliarden Rubel (zwei Milliarden Euro) Gewinn des Sektors 2022. In dem Jahr brachen die Gewinne im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der westlichen Sanktionen im Zuge der russischen Invasion in der Ukraine um 90 Prozent ein.

LS