Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.693,27
    +122,05 (+0,78%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.126,70
    +30,63 (+0,75%)
     
  • Dow Jones 30

    34.479,60
    +13,36 (+0,04%)
     
  • Gold

    1.879,50
    -16,90 (-0,89%)
     
  • EUR/USD

    1,2107
    -0,0071 (-0,58%)
     
  • BTC-EUR

    29.788,22
    -1.269,60 (-4,09%)
     
  • CMC Crypto 200

    924,19
    -17,62 (-1,87%)
     
  • Öl (Brent)

    70,78
    +0,49 (+0,70%)
     
  • MDAX

    34.017,59
    +246,32 (+0,73%)
     
  • TecDAX

    3.475,38
    +31,96 (+0,93%)
     
  • SDAX

    16.401,63
    +145,48 (+0,89%)
     
  • Nikkei 225

    28.948,73
    -9,83 (-0,03%)
     
  • FTSE 100

    7.134,06
    +45,88 (+0,65%)
     
  • CAC 40

    6.600,66
    +54,17 (+0,83%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.069,42
    +49,09 (+0,35%)
     

Devisen: Euro legt nach Vortagesverlusten etwas zu

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> hat sich am Donnerstag etwas von seinen Vortagsverlusten erholt. Im Mittagshandel kostete die Gemeinschaftswährung 1,2190 US-Dollar. Sie notierte damit etwas höher als im frühen Handel. Am Vormittag war der Euro kurzzeitig über 1,22 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,2212 Dollar festgesetzt.

Am Mittwochabend hatte der Dollar spürbar zugelegt. Auslöser war das Protokoll zur jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank Fed. Darin deutet sich an, dass einige der Notenbanker in absehbarer Zeit über eine etwas weniger großzügige Geldpolitik diskutieren wollen. Allerdings müsse sich dazu die konjunkturelle Erholung von der Corona-Pandemie fortsetzen.

Wie in den USA mehren sich auch in der Eurozone die Hinweise auf einen wachsenden Preisdruck. So sind in Deutschland die Erzeugerpreise im Jahresvergleich so stark gestiegen wie seit knapp zehn Jahren nicht mehr. Die Entwicklung ist auch Folge zahlreicher Störungen in den internationalen Lieferketten und anderer Engpässe auf der Angebotsseite.

Steigende Erzeugerpreise wirken sich auch auf die Entwicklung der Verbraucherpreise aus. Aus Sicht der EZB handelt es sich aber nur um vorübergehende Effekte. "Für ein deutliches Anziehen der Inflation müssten die Löhne schneller zulegen, womit angesichts der gestiegenen Arbeitslosigkeit und der umfangreichen Kurzarbeit vorerst nicht zu rechnen ist", kommentierte Commerzbank-Ökonom Ralph Solveen. Dies dürfte sich jedoch auf Sicht von drei bis vier Jahren angesichts einer wohl anhaltenden expansiven Geld- und Finanzpolitik ändern.

Am Nachmittag wird sich EZB-Präsidentin Christine Lagarde zu Wort melden. In den USA werden die Zahlen zu den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht.