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Deutsche Industrieproduktion erneut gesunken

·Lesedauer: 1 Min.

WIESBADEN (dpa-AFX) - Die deutsche Industrie hat im Februar überraschend einen weiteren Dämpfer erlitten. Im Monatsvergleich sei die Produktion um 1,6 Prozent gesunken, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Analysten wurden von der Entwicklung überrascht. Sie waren im Schnitt von einem Anstieg um 1,5 Prozent ausgegangen.

Damit hat sich die Schwäche in der deutschen Industrie vom Jahresauftakt fortgesetzt. Bereits im Januar war die Fertigung in den deutschen Industriebetrieben rückläufig, aber nicht so stark wie bisher gedacht. Das Bundesamt hat die Januar-Daten nach oben revidiert. Demnach betrug der Rückgang im Monatsvergleich 2,0 Prozent, nachdem zuvor ein stärkerer Dämpfer um 2,5 Prozent gemeldet worden war.

Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, sei die Produktion im Februar 2021 kalenderbereinigt um 6,4 Prozent gesunken, teilte das Bundesamt weiter mit. Trotz des Dämpfers hat sich die deutsche Industrie in der Corona-Krise vergleichsweise robust gezeigt und die Gesamtwirtschaft gestützt, während der Bereich Dienstleistungen deutlich stärker unter den Beschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie leidet.

Am Devisenmarkt geriet der Euro nach Veröffentlichung der Produktionsdaten weiter unter Druck und fiel auf ein Tagestief bei 1,1887 US-Dollar.