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WHO sieht 2021 noch Bedarf an Coronamaßnahmen; Länderranking

David Verbeek
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Die WHO sieht Einschränkungen noch nächstes Jahr, von der Impfstofffront kommen weitere positive Nachrichten, und ein Ranking zeigt die besten Länder in der Corona-Ära: Der Corona-Überblick.

Noch im kommenden Jahr werden Menschen weltweit Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf Covid-19 ergreifen müssen, sagte Soumya Swaminathan, Chefwissenschaftlerin der Weltgesundheitsorganisation. “Im kommenden Jahr werden wir einige der Maßnahmen oder Restriktionen aufrecht erhalten müssen”, erklärte sie auf Bloomberg TV. 2021 werde die Impfung von Hochrisikogruppen im Vordergrund stehen, und die Impfung der breiten Bevölkerung sei ein schrittweiser Prozess.

Der Impfstoffkandidat des britischen Pharmakonzerns AstraZeneca und der Universität Oxford könnte Studiendaten zufolge schwere Krankheitsverläufe verhindern. Demnach sind 16 der Probanden, die ein Placebo erhalten haben, schwer an Covid-19 erkrankt, während dies bei keiner der Personen, die mit dem Serum geimpft wurden, der Fall war. Diese Daten seien “sehr wichtig”, sagte Moncef Slaoui, wissenschaftlicher Berater des US-Programms zur Beschleunigung der Impfstoffentwicklung, in einem Interview mit Bloomberg News.

Österreich hat für die letzten 24 Stunden 118 coronabedingte Todesfälle gemeldet - die meisten seit Beginn der Pandemie. Auch die Zahl der Klinikeinweisungen und Intensivbehandlungen stieg zuletzt auf ein Rekordhoch, nachdem sich diese Werte an den Vortagen vorübergehend stabilisiert hatten. Die 7-Tage-Inzidenz von Neuinfektionen in Österreich ging dagegen weiter zurück.

In Slowenien erreichte die Zahl der Todesfälle mit 59 einen Höchstwert. Die Neuinfektionen dagegen gingen mit Beginn der zweiten Woche mit strengem Lockdown zurück. Auch Bulgarien hatte die bislang meisten Coronatoten zu beklagen.

Was die Gefahren des Coronavirus betrifft, so sollte man sich am besten in Neuseeland aufhalten. Das Land nimmt im Bloomberg Covid Resilience Ranking den ersten Platz ein, gefolgt von Japan und Taiwan. Deutschland erscheint in den Ranking, das unter Anderem Infektionsdaten, Todesfallraten und Zugang zu Impfstoffen berücksichtigt, auf Platz 14, die Schweiz auf Platz 26 und Österreich auf Platz 36.

Deutschland hat nach Angaben der Johns Hopkins Universität vom Dienstagmorgen in den zurückliegenden 24 Stunden 14.455 Corona-Neuinfektionen und 301 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Seit Beginn der Pandemie wurde das Virus in der Bundesrepublik damit bei insgesamt 946.822 Personen festgestellt. Die Gesamtzahl der Todesfälle stieg auf 14.460.

Laut Robert Koch Institut am Vorabend lag die Reproduktionszahl, der sogenannte 4-Tage-R-Wert, bei 1,04, nach 1,08 am Vortag. Das R-Maß gibt an, wie viele weitere Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt; die Zahl sollte unter 1,0 liegen, um eine exponentielle Ausbreitung zu verhindern, die das Gesundheitssystem überfordern könnte.

(Ergänzt um WHO im 2. Absatz)

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