Deutsche Märkte schließen in 7 Stunden 59 Minuten
  • DAX

    11.503,81
    -94,26 (-0,81%)
     
  • Euro Stoxx 50

    2.937,89
    -22,14 (-0,75%)
     
  • Dow Jones 30

    26.659,11
    +139,16 (+0,52%)
     
  • Gold

    1.872,60
    +4,60 (+0,25%)
     
  • EUR/USD

    1,1674
    -0,0004 (-0,04%)
     
  • BTC-EUR

    11.379,63
    -72,75 (-0,64%)
     
  • CMC Crypto 200

    260,46
    +17,78 (+7,33%)
     
  • Öl (Brent)

    36,11
    -0,06 (-0,17%)
     
  • MDAX

    25.665,82
    -136,00 (-0,53%)
     
  • TecDAX

    2.820,52
    -14,58 (-0,51%)
     
  • SDAX

    11.512,79
    -26,83 (-0,23%)
     
  • Nikkei 225

    22.977,13
    -354,81 (-1,52%)
     
  • FTSE 100

    5.553,82
    -27,93 (-0,50%)
     
  • CAC 40

    4.540,39
    -29,28 (-0,64%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.185,59
    +180,72 (+1,64%)
     

Deutsche Anleihen: Kursgewinne ausgeweitet - Corona-Lage verunsichert

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die trübe Stimmung an den Finanzmärkten hat die Kurse deutscher Bundesanleihen am Montag gestützt. Bis zum Nachmittag stieg der richtungsweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> um 0,33 Prozent auf 174,65 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel auf minus 0,53 Prozent.

Die Talfahrt an den Aktienmärkten sorgte für Gewinne bei den als sicher geltenden Staatsanleihen. Die Sorgen über hohe Zahlen an Corona-Neuinfektionen in europäischen Ländern schlagen immer mehr durch. Vor allem Spanien und Frankreich sind von vielen Neuinfektionen betroffen.

Für Verunsicherung sorgen auch Nachrichten aus dem Bankensektor. Im Kampf gegen internationale Geldwäsche gibt es nach Recherchen eines internationalen Journalisten-Netzwerks nach wie vor erhebliche Defizite. In dem Datenleck geht es nach Angaben des Recherche-Netzwerks auch um Fälle bei der Deutschen Bank.

Auch die Impulse aus den USA wirkten sich belastend aus. Die Präsidentschaftswahlen werfen immer mehr ihre Schatten voraus. Der Streit um die Nachfolge der verstorbenen Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg könnte zudem den Senat so sehr beschäftigen, dass eine Einigung auf ein schon lange erhofftes weiteres Konjunkturprogramm weiter auf sich warten lasse.