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Covid-19: Entscheidet die Nase über einen schweren Verlauf?

·Lesedauer: 2 Min.

Eine frühe antivirale Reaktion in der Nase könnte für den Verlauf von Covid-19 im Körper verantwortlich sein.

Im Laufe der letzten 18 Monate haben Forscher ausgemacht, dass das Virus über die Nase und den Mund eindringt und die Infektion in den Schleimhäuten der Nasengänge ihren Anfang nimmt.

Infektionen, die auf die oberen Atemwege beschränkt bleiben, verlaufen in der Regel mild oder gar symptomfrei, doch wenn die Infektion sich in die Lunge verlagert, kann es ernst werden.

Wissenschaftler am Broad Institute of MIT and Harvard interessierten sich dafür, ob der Weg zu einer ernsten Erkrankung schon dann einschlagen wird, wenn das Virus in den Körper eindringt, oder ob dies erst passiert, wenn der Körper es nicht schafft, eine relativ milde Krankheit unter Kontrolle zu bringen.

Zu dem Zweck wurden Nasenabstriche von 58 Covid-Patienten nach ihrer Erstdiagnose und zum Zeitpunkt späterer Symptome und der entsprechenden Behandlung genommen.

Die Wissenschaftler stellten fest, dass diejenigen, die später ernste Symptome entwickelten, eine sehr schwache erste Abwehrreaktion auf das Virus in der Nase aufwiesen, wenn man sie mit Patienten verglich, die einen milden Verlauf hatten.

Jose Ordovas-Montanes, einer der Studienleiter, erklärte, wonach das Team sucht: "Wir wollten besser verstehen, ob es einen deutlichen Unterschied gibt bei den Proben, die wir im Frühstadium nahmen, wenn es um unterschiedlich schwere Verläufe später geht. Unsere Erkenntnisse scheinen anzudeuten, dass ein schwerer Verlauf von der antiviralen ersten Reaktion des Körpers auf die Infektion abhängt."

Jetzt hoffen Wissenschaftler, diese Erkenntnisse in frühzeitige Maßnahmen bei einer Infektion umsetzen zu können. So könnte ein schwerer Verlauf

unter Umständen gestoppt werden.

Co-Autorin Carly Ziegler hofft jetzt, dass weitere Studien die Ergebnisse bestätigen und man sich daran machen kann, entsprechende Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Die vollständigen Studienergebnisse wurden im Fachmagazin 'Cell' veröffentlicht.

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